Die Wahrheit über Borley?


Über die Pfarrhaus von Borley werden allerhand Geschichten erzählt. Verschiedene Versionen der Spukerscheinungen sowie die verschiedensten Auffassungen. Eine Version der Borley-Legende findest Du » hier «

Durch die Untersuchungen des umstrittensten Parapsychologen des Jahrhunderts, Harry Price, wurde die Geschichte um das Borley Pfarrhaus auch in den Medien bekannt und galt als das am meisten von Geistern heimgesuchte Haus Englands.

1929 erzählte ein Ortsansässiger Harry Price die Geschichten rund um die Borley Pfarrei. Dieser soll dann die Spukfälle auf das genaueste Untersucht haben. Ein paar Mitglieder einer parapsychologischen Gesellschaft sehen das jedoch vollkommen anders.
 

1956 wurde von diesen Mitgliedern ein Bericht veröffentlicht, der zu einem vernichtetend Urteil kam. Es wurde von Ihnen nicht nur behauptet das es gar keine eindeutigen Beweise für irgendeinen paranormalen Vorgang auf Borley gab, sondern das Price selbt es war der einige diese Phänomene hervorrief.

Sie zitierten die unverblümte Beschuldigung eines Reports Namens Charles Sutton des Daily Mail der Price nach dessen Tod Betrug vorwarf:"Vieles geschah in dieser Nacht, die ich mit Harry Price und einem seiner Kollegen in dem berühmten Borley-Pfarrhaus verrachte. So schlug mit unter anderem ein großer Kieselstein an den Kopf. Nach ettlichen geräuschvollen auftretenden "Phänomenen" packte ich Harry und fand seine Tasche voll Klötzen und Kieselsteinen. Dieses Phänomen konnte er mir auch nicht erklären. Ich rief den Daiily Mail mit meiner Geschichte an, doch nach einem Gespräch mit dem Rechtsanwalt wurde mein Artikel gestrichen"
 
Das Price selbst eher an einer guten Geschichte an statt der Wahrheit interessiert wäre, bestätigten auch einige von Prices Forscher-kollegen. Cynthia Ledsham, eine Reporterin der Life, besuchte 1944 zusammen mit Price und einem Fotografen, das Pfarrhaus das gerade abgerissen wurde. Aus einiger Entfernung machte der Fotograf eine Aufnahme der Ruine auf der ein fliegender Ziegelstein festgehalten wurde. Price behauptete sofort, das dies das erste Foto sei auf dem eine Poltergeistaktivität auf Video festgehalten wurde. Doch später gab die Reporterin gegenüber Mitgliedern der parapsychologischen Gesellschaft zu daß ein Arbeiter, der mit den Abrissarbeiten beschäftigt war, eine Mauer ganz in der Nähe abriss und in regelmäßigen Abständen Ziegelsteine wegwarf.
   
Sowie das Haus zusammenfiel, fielen auch Prices Darstellungen der Spukerscheinungen von Borley in sich zusammen. Die Pfarrei stand garnicht auf einem ehemaligen Gelände eines Klosters, wie es hieß. Die Nonne die im Dunklen umherirrte, wie sie ein Zeitungsreporter beobachtete, war in Wirklichkeit ein Dienstmädchen das später selbst zugab "Poltergeist" gespielt zu haben.

Ein ehemaliger Bewohner hatte damals in Nove Scotia gelebt, dem Schauplatz einer ausführliche publizierten Spukerscheinung aus dem 19. Jahrhundert, die bemerkenswert viele Parrallelen zu den angeblichen Vorfällen in Borley aufwies. Dieser übergab Price einst einen Großteil des anekdotischen Materials über Nove Scotia. Privat gab er zu nicht an daran zu glauben.

Ist es dann in der Pfarrei von Borley dann doch tatsächlich so gewesen wie ein ehemaliger Bewohner des Pfarrhauses sagte: "Nur Ratten und der örtliche Aberglaube" würden auf Borley spuken?