Der Weg der Seelen nach dem Tod


Um Geister und Gespenster wirklich verstehen zu können und um zu wissen, woher sie kommen, ist es wichtig zu begreifen, was mit unserer Seele geschieht, wenn unser Körper stirbt. Wenn die Seele den Körper ver-lässt, der ihr während ihres Aufenthalts auf der Erde zur Verfügung stand, kann sie prinzipiell zu drei ver-schiedenen Orten gehen. Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Gott beschließt nicht, wohin die Seele nach dem Tod geht, es hängt ganz allein von unserer Entscheidung ab.

Gott hört niemals auf, uns zu lieben. Wr wendet sich nie von uns ab und würde uns nie auf ewig aus seiner Gegenwart verbannen. Nur wenn wir aufhören, ihn zu lieben, und uns von ihm abwenden, treffen wir Ent-scheidungen, die unserer Seele Schaden zufügen. Die meisten Menschen - mit welchem Namen auch immer sie Gott während ihres Aufenthalts auf Erden anrufen - gehen sofort ins Jenseits über. Das Jenseits ist jene heilige und vollkommene Welt, aus der wir stammen. Zusammen mit unseren Geistführern, unseren Seelen-verwandten und lieben Menschen, die wir schon unzähligen Lebenszeiten auf der Erde und in der geistigen Welt kennen, leben wir dort freudig unter Engeln und anderen Götterboten. Die Bewohner des Jenseits werden "Geister" genannt, und wenn sie uns auf der Erde besuchen, nennt man das "Erscheinungen".
 
Eine geringe Anzahl von Menschen, jene dunklen Seelen ohne Reue, die sich von Gott abgewandt haben,begeben sich in eine riesige, ungeweihte Leere, genannt "die linke Tür", von wo aus sie direkt in einen irdischen Mutterschoß zurückkehren, um in eine weitere gottlose Wiedergeburt hineingeboren zu werden.


Die Seelen der dunklen Seite, die durch die linke Tür gehen, kommunizieren nicht mit uns und erscheinen auch nicht unter uns, wenn sie im Mutterleib einer neuen Wiedergeburt entgegensehen. Und dann gibt es da noch die armen, gefangenen Seelen, die sich aus irgendwelchen Gründen nicht in den sehr realen Tunnel begeben, der von Gottes strahlend-weißem Licht erfüllt ist und ins Jenseits führt. Sie bleiben an die Erde gebunden. Solche Seelen nennt man "Gespenster", und wenn sie unter uns erscheinen, sagt man, dass es spukt.

Den Unterschied zwischen Geistern und Gespenstern, also zwischen Besuchen aus dem Jenseits und Spuk, zu kennen, kann sehr hilfreich sein, wenn man unerwartet mit dem Leben nach dem Tod in Berührung kommt. Statt zu Angstgefühlen kann es zu einer positiven Begegnung kommen. So können wir einen erdverhafteten Eindringling von einem lieben Menschen unterscheiden, der aus der geistigen Welt gekommen ist. Dadurch lassen sich Fragen beantworten, wohin der geliebte Mensch nach dem Tod gegangen ist und wie es ihm geht und ob er glücklich ist. Außerdem erhalten wir faszinierende Einblicke in die Möglichkeiten, die noch vor uns liegen, wenn wir unsere gegenwärtige Wiedergeburt beenden.