Ungeheuer im Vansee gesichtet - Seeüberwachung ist geplant

Tatvan/Türkei - Laut einem Bericht der Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Anadolu sollen kürzlich ein Kapitän und seine Schiffsbesatzung das berüchtigte Vansee-Monster gesichtet haben. Nun wurde angekündigt Nachforschungen anzustellen.

Wie die Mannschaft und ihr Kapitän beschrieben, hätten sie das Ungeheuer im türkischen See zunächst für ein Schnellboot gehalten. Doch als sie genauer hinschauten und auch Ferngläser zum Einsatz kamen, hätten sie ihre voreilige Schlussfolgerung ändern müssen.

Statt um ein Boot, so haben sie erkannt, habe es sich in Wahrheit um ein Tier gehandelt, das so groß wie ein Wal gewesen sei. Die Mannschaft habe sowohl den schwarzen Rücken als auch den weißen Bauch des Vansee-Monsters - genannt Van Gölü Canavarý - ausmachen können, das auf- und wieder abgetaucht sei.
   
Der Bürgermeister der unweit gelegenen Stadt Tatvan will nun eine Überwachungsaktion des Sees einleiten, um einen Beweis für die Existenz des Monsters zu erbringen. Wie er meinte, würde es sich bei dem Monster nicht nur um ein Hirngespinst handeln.

Erst Ende des vergangenen Jahres hatte ein japanisches Journalistenteam während Arbeiten zu einer Dokumentation das Seeungeheuer gesichtet. Als die Filmemacher ihre Aufnahmen abgeschlossen hatten, hatten sie nicht weit vom Ufer entfernt etwas bemerkt, was sie als "monsterähnlich" bezeichneten. Aufnahmen dieser Begegnung seien einem Experten vorgelegt worden, der sich allerdings kein Urteil erlauben wollte.

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