Spuk in Gouverneurs-Villa von Richmond - Unheimliches in historischem Gebäude

Richmond/ USA - In der Gouverneurs-Villa des US-Bundesstaates Virginia soll es schon lange nicht geheuer sein. Noch heute wohnt und arbeitet der amtierende Gouverneur in dem historischen Gebäude, in dem es angeblich spukt.

Wie der Nachrichtensender "WDBJ7" berichtet, erinnert sich Virginias amtierende First Lady Anne Holton noch immer an merkwürdige Vorgänge während ihrer Kindheit in den 1970er Jahren. Schon damals lebte sie als Tochter von Gouverneur Linwood Holton in dem Haus am Capitol Square, das bereits seit 194 Jahren als Gouverneurssitz dient. In einem Fall soll ein Portraitgemälde auf mysteriöse Weise verschwunden sein, um dann in einem völlig anderen Raum wieder aufzutauchen.

30 Jahre später ist Anne Holton Ehefrau des seit 2006 amtierenden Gouverneurs Tim Kaine und es zeigen sich erneut unheimliche Phänomene. So schwört ihr zweijähriger Neffe, eine Gestalt, die nicht zum Haus gehörte, auf der Treppe gesehen zu haben. Könnte es sich dabei um den "freundlichen Geist" handeln, den schon frühere Bewohner des Hauses gesehen haben wollen?
   
Gouverneur Kaine hatte in einem Radiointerview 2006 eingestanden, dass es unerklärte Ereignisse gegeben habe. So habe immer wieder das Telefon in den Privaträumen der Familie geklingelt, ohne dass jemand am anderen Ende gewesen sei. Eine technische Fehlfunktion oder Scherzanrufe konnten ausgeschlossen werden. In einem anderen Fall gab es eine kleine Lampe in einem Zimmer, die trotz eines kompletten Stromausfalls weiterhin leuchtete.

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