Geisterbraut in Frontera - Bürger versuchten Gespenster zu vertreiben

Frontera/Argentinien - Der Geist einer in Weiß gekleideten Frau, welcher des Nachts durch die Straßen spukt – genau dieses fürchten die Einwohner der kleinen argentinischen Stadt Frontera. Viele Bewohner sind von der Existenz des seltsamen Geist-Wesens überzeugt und versuchen dieses durch geistliche Hilfe zu verscheu-chen.

Das vermeintliche Gespenst, welches durch die Gassen und Gebäude des Ortes geistern soll, führt mittlerweile zu erheblichen Problemen. So weigern sich etwa die Reinigungskräfte des Ortes, Nachtschichten einzulegen und Kinder wollen nicht zur Schule gehen, da sie fürchten, dem Geist über den Weg zu laufen.

Das Aussehen des Spuk-Wesens aus dem Jenseits wird zumeist übereinstimmend als weibliche Figur beschrieben, die in ein weißes Kleid gehüllt ist – ähnlich dem einer
 
Braut. Weiterhin erklärten die Einwohner, dass dieses Gespenst meist nur für wenige Sekunden zu sehen ist und dann spurlos verschwindet.

Doch trotz der Furcht, welche die Geisterfrau in der Gemeinde verbreitet, sind die Einwohner davon überzeugt, dass ihnen das gespenstische Wesen nicht wissentlich schaden oder sie verletzen wolle. Es geht das Gerücht um, dass der Geist der einer Braut sei, deren Verlobter sie vor dem Altar verlassen hätte – aus Traurigkeit sei sie dann gestorben und finde keine Ruhe. Dennoch befinden es die Bewohner für besser, wenn der Geist verschwinden würde – hierzu führte der Pfarrer des Ortes eine Prozession durch, bei welcher mehrere Gläubige Gebete sprechend und Weihwasser verspritzend durch die Straßen des Ortes zogen.

Ob diese Praktik jedoch Nutzen zeigt, ist bisher nicht bekannt.

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