Die Geister der Lyme Hall
 
Ort: Nördliche Midlands / Cheshire
Wo: 7 Meilen südöstlich von Stockport

Die klassizistische Fassade dieser Villa täuscht - sie stammt aus dem Jahre 1750 und war Sitz der Familie Legh, bis sie 1946 in die Hände des National Trust überging.Die Stockport Corporation konnte dafür gewonnen werden, das haus un die Parkanlage zu erhalten und zu verwalten.

Es gibt hier mehrere Geister, aber Martha Benet wird kaum erscheinen, da ihr Schatten nur spukte, wenn ein Erbe des Besitzes sein Antrittsbesuch machte. Sie heiratete 1737 Piers Legh und hatte fünf Kinder, von denen jedoch keines die Kindheit überlebte. Sie hatte ein solche Abneigung gegen den Neffen, der den Besitz von ihrem Gatten erbte, daß sie zurückzukommen pflegte, um dafür zu sorgen, daß seine Nachfolger verläßlicher wären.
   
Lady Blnache war die Tocher (einige sagen auch Mätresse) eines frühen Piers Legh, der 1421 im Kampf starb und der im mittelalterlichen Haus, das dem Tudor-Haus voranging, wohnte. Als Lady Blanche von seinem Tod hörte, warf sie sich am Parkeingang in den Strom und ertrank. Man sieht sie oft an der Spitze eines geisterhaften Gefolges, das seinen düsteren Weg zum Haus geht.

Sie könnte auch die weiße Frau sein, die im Haus spukt. Es gibt hier noch einen Phantom-Priester, dessen Erscheinung mit einem Skelett erklärt werden könnte, das in einem Versteck unter dem Boden eines Zimmers an der Long Gallery gefunden wurde.

Der vornehmste Geist zum Schluss: es ist die Erscheinung von Mary, Königin von Schottland, die hier gefangengehalten wurde. Ihr Schlafzimmer duftet oft nach firsch geschälten Orangen. Es war Mary, die das Rezept für Marmelade nach England gebracht hatte.
 

Quelle: Die Geister Grossbritaniens