Chingle Hall
 
hingle Hall, damals bekannt unter dem Namen Singleton Hall, wurde 1260 durch Sir Adam de Singleton erbaut und befindet sich im Dorf Goosnargh in der Nähe von Preston, Lacashire, United Kingdom. Chingle Hall ist nicht nur für seine Geister bekannt, die Chingle Hall den Ruf verschafften das meist heimgesuchte Haus in United Kingdom zu sein, sondern auch weil es das älteste bewohnte Backsteinhaus in ganz England ist. Desweiteren erhielt das Haus seinen Bekanntheitsgrad durch die zweite Familie die dort 1585 einzog. Die Wall-Family - Verwandte der Singletons.

Im Jahre 1620 wurde John Wall in der Hall geboren. Bereits im Alter von 21 Jahre, also 1641, wurde dieser ein römisch-katolischer Priester, gerade zu der Zeit als die katholische Reformation statt fand, und es verboten war Messen abzuhalten. Chingle Hall galt zu dieser Zeit als ein Ort der Anbetung vieler Katholiken und Priester. Um die Menschen, die an den geheimen Mes-
   

sen teilnahmen zu verbergen, falls die Soldaten des Königs kamen um Chingle Hall zu überfallen, wurden geheime Plätze in Chingle Hall gegraben. Vater John Wall wer der aktivste unter allen Priestern, die in Chingle Hall regelmäßig geheime Messen abhielt.

1678 wurde er im Rushock Court ergriffen, als er gerade dabei war den "Oath of Supremacy" - Eid der Vorherrschaft - ablegte. Er wurde ins Worcester Gefängnis gebracht wo ihm freigestellt wurde sein Leben zu retten, wenn er seiner Religion aufgeben würde. Er jedoch lehnte ab. Daraufhin wurde er am 22. August 1679 in Redhill getötet und sein Körper in 4 Hälften zerteilt. Die Körperteile wurden an seine Freunde übergeben, die ihn dann auf dem St. Oswald's Friedhof begruben. Der Kopf des Märtyrers wude jedoch von Mr. Levison sicher gestellt. Dieser wurde dann, bis zur Auflösung des Hauses während der französichen Revolution, von den Mönchen in Worcester gehütet. Gerüchten zufolge soll der Schädel von John Wall irgendwo im Boden des Hauses begraben worden sein, bzw sich in den Gemäuern des Hauses versteckt befinden. Franziskaner Nonnen von Taunton behaupten bis heute einen Zahn und einen Knochen von John Wall zu besitzen. Diese sterblichen Überreste wurden daraufhin 1970 vom Papst Paul den VII. heiliggesprochen.


 
Heimsuchungen

In der Kapelle von Chingle Hall befindet sich eine ganze Anzahl von hölzernen Balken an der Decke. Einige dieser Balken tragen höchst seltsame Symbole, von denen neimand wusste woher diese stammten. Wissenschaftler kamen und nahmen Proben des Holzes, aus dem das Gebälk bestand. Sie stellten fest daß die Balken schon wesentlich älter waren als Chingle Hall selbst, und sich ein hoher Salzgehalt in ihnen befand. Daraus schloss man das die Balken wohl einst zu einem großen Wikingerschiff gehörten.



In den 50er Jahrn des letzten Jahrhunderts brach plötzlich an einer Stelle der Kapelle, an der sich auch ein solch mysteriöser Balken befand, Feuer aus. Doch so schnell wie es aufgetreten war, erlosch es auch schon wieder von selbst. An der Stelle, an der das Feuer ausbrach wurde daraufhin ein eingemauertes Holzkreuz gefun-den, welches durch den Brand freigelegt wurde. Der Geruch des verbrannten Holzes verteilte sich im gesamten Gebäude und ist dort noch immer zu vernehmen.
In der Küche von Chingle Hall wird ein Poltergeist vermutet. Dieser stellt jedoch nicht mehr an als die Pfannen und Töpfe neu zu sortieren und einzuräumen. Die am meisten bestätigten Phänomene sind die der schemenhaften Mönche die in Chingle Hall umhergehen sollen. Außerdem soll in der oberen Etage, in der sich auch der Raum der Priester befindet, schon des öfteren ein Mann mit schulterlangen Haaren gesehen worden sein, wie er vor dem Fenster hin und her wandelt. Das wäre ja nichts außergewöhnliches, würde sich der Grund nicht etwa 12 Fuss unterhalb des Fensters befinden.

Das zumeist frequentierte Zimmer ist wohl der Raum Eleanor´s. Zu ihren Lebzeiten verbrachte Eleanor Singleton ihre Zeit in diesem Zimmer. Laut Berichten soll sie über 12 Jahre lang in diesem Zimmer eingesperrt worden sein, bevor sie im Alter von 17 Jahren auch dort ermordet wurde. Besuchern zufolge soll einen ein tiefes gefühl von Trauer überkommen, sobald man diesen Raum betritt. Einige berichteten auch über einen Hauch von Lavendel der durch das Zimmer ziehen soll, oder spüren das zerren eines "Phantoms" an ihren Kleidern, während ihres Aufenthaltes in diesem Raum. Orbs tauchen plötzlich auf und werden von den Gästen wahrgenommen. Ein Besucher soll sogar schon in Ohmacht gefallen sein. Heute dekorieren eine Menge Spielsachen und Puppen das Zimmer, welche von den Gästen, die das Haus besuchten, hinterlassen wurden.

1997 hatte Darren Done, ein paranormaler Forscher, in Eleonors Zimmer eine einmalige Erfahrung gemacht. Er stand am Fenster des Zimmers und machte gerade Notizen über die Umgebung außerhalb des Hauses, in der schon des öfteren über
 
Phantommönche berichtet wurde. Plötzlich schlug ihm jemand, wie aus heiterem Himmel, jemand so kräftig ins Gesicht, daß er sogleich zu Boden fiel. Bis heute kann sich Darren Done diesen Vorfall nicht erklären.

 
Zu Weihnachtne 1980 verbrachten Gerald Main und der Geisterjäger Terence Whitaker einige Zeit in Chingle Hall und notierten die Geschehnisse. Außerdem machten sie Aufnahmen von Klopfgeräuschen und weiteren seltsamen Tönen, die aus einem der Löcher kam, in denen die Priester damals ihr Versteck fanden. Zur selben Zeit als die Klopfgeräusche auftreten konnten sie anhand von Messungen feststellen daß die Temperatur um einige Grad sank. Außerdem sahen beide zeitgleich eine schattenhafte Gestalt durch den Gang laufen.

1985 gelang es einem Besucher die Geräusche von Schritten, sowie eine schemenhafte Gestalt auf Film zu bannen. Der Gast hielt sich gerade im Raum der Priester auf, als er plötzlich Geräusche hörte die klangen als würden Ziegelsteine verrutscht werden. Er folgte den Geräuschen und stellte fest daß diese aus dem dort befindlichen Lochversteck kamen. Er warf einen Blick hineine und konnte Schemenhaft die Umrisse einer menschlichen Hand erkennen wie diese gerade dabei war einen Ziegelstein zu verschieben. Sofort darauf stoppte die Hand und verschwand. Später fand man Backsteine zerstreut auf dem Boden der Kapelle.

Während weiteren Untersuchungen, die 1996 von einem Team der Northern Anomalies Research Organisation durchgeführt wurden, glückte es 2 Fotografien eines weiß-blauen Lichtes zu schießen, welchese plötzlich auftauchte und entlang der Eichenholzdecke wanderte. Bemerkenswert war vorallem daß das Licht von mehren Augenzeugen gleichzeit gesehen und fotografiert wurde. Auch wurden auf Videoband mehrere Geräusche aus dem Priesterzimmer aufgezeichnet.

Heute bewohnt ein Ehepaar das Haus. Der Gegenwärtige Inhaber des Hauses ist ein Historiker und führt die Untersuchungen des Hauses bezüglich seiner Vergangenheit und der Vorgänge fort. Gäste sind in dem Haus nicht mehr willkommen. Das Ehepaar pocht auf seine Privatsphäre und brachte mehrmals zum Ausdruck das das Haus, sowie der angrenzende Garten und Grund Privateigentum und Besucher nicht erwünscht sind. Das das Haus aber immer noch eine Attraktion ist, erkennt man an dem Trampelpfad der sich entlang der Strasse rings um das Haus gebildet hat.