Der verfluchte Lehnstuhl im Busby Stoop Inn
 

Im 18. Jahrhundert betrieb ein gewisser Mr. Busby, in einem kleinen Dorf namens Kirby Wiske, im Norden von Yorkshire, ein kleines Pub. In seinem Besitz ein gemütlicher Lehnstuhl. Busby war wohl nicht gerade ein ehrenhafter Mann. Seinen Lebensunterhalt soll er durch Hehlerei, Münzfälscherei und Diebstählen bestritten haben. Auch soll er eine seiner Verwandten getötete haben, so daß er zu guter letzt wegen Mordes angeklagt und zum Tode verurteilt wurde.

Als man kam um ihn abzuführen und Busby regelrecht aus seiner Kneipe herausschleppen musste, stieß er einen Fluch aus. Jeder solle eines qualvollen und ebenso raschen Todes sterben wie er, wer es wagen sollte sich auf seinen Lehnstuhl zu setzen.

Bis 1978 befand sich das Pub in Besitz von Simon Theakston. Er äußerte sich zu dem verfluchten Stuhl folgender maßen: Selbst wenn es zweifelhaft klingen mag, es ist durch unzählige Aufzeichnungen belegt, daß in den 200 Jahren, in denen der Stuhl in dem Pub stand, tatsächlich jeder, der in dem Lehnstuhl gesesssen hatte, auf tragische Weise innerhalb kürzester Zeit verstarb. Einige innerhalb weniger Tage, andere wiederum innerhalb weniger Stunden.

Da sich durch diese Vorkommnisse der Fluch des Busby wohl bewährt hatte, wurde der Stuhl schließlich entfernt. Einige der Opfer der Aufzeichnungen der letzten Jahrzehnte, waren von vornherein gefährdet, heißt es. So z.B. ein Pilot der britischen Luftwaffe, der am nächsten Tag mit seiner Maschine abstürzte, ein Motorradfahrer, der kurz nach Verlassen der Kneipe überfahren wurde oder ein Anhalter der 2 Tage nachdem er auf dem Stuhl saß tot aufgefunden wurde.


   
Dennoch kann hier nicht mehr vom bloßen Zufall die Rede sein. Denn es ist höchst unwahrscheinleich, dass so viele Menschen, die kurz zuvor in ein und dem selben Stuhl gesessen haben, sterben.