St. Albans
 

St. Albans, im Süden von Hertfordshire in England, hat eine Reihe von Legenden über Geister und eigenartige Geschichten. Viele von Ihnen jedoch beziehen sich auf die prachtvolle Klosterkirche von St. Albans. Bereits zu frühen Zeiten der Geschichte spielte St. Albans eine Rolle. Die Römische Stadt Verulamium lag einst in dem Tal der Gegend, in der heutzutage der öffentliche Park liegt. Diese wurde von der britannischen Königin Boudica und ihrer Armee, Anno Domini 60, zerstört und niedergbrannt. Der Wiederaufbau begann schnell mit dem Hintergrund, eine der größten südlichen römischen Städte zu werden.

Albans, der der Stadt und der Abtei seinen Namen gab, war Britaniens erster christlicher Märtyrer im Jahre 304, als die meisten Römer noch Heide waren. Für seinen christlichen Glauben wurde er jedoch 324 auf dem Hügel, auf dem die Abtei heute steht, enthauptet. Die Legende besagt daß ein großer Strom, im Moment seiner enthauptung, aufhörte zu fließen und erst wieder zu fließen begann als sein Kopf auf der Erde rollte. Andere Legenden wiederum handeln davon daß ein großer Strom begann um seine Füsse zu fließen, als er um Wasser bat.


 

Die Abtei wurde über Jahre hinweg vielfach ein Ort für die Sichtung von Geistererscheinungen. Zum Teil wurden diese sogar von einem gespenstischen Chor begleitet, der in der ganzen Abeit zu hören war. Ein gut Dokumentierter Fall kam 1982 zu Tage, welcher von der lokalen Presse, der Evening Post-Echo veröffentlicht wurde. Der Bericht beschreibt wie Basil Saville, ein Feuerwehrmann, 1944 zwei Gestalten in Kutte und weit über den Kopf gezogenen Kapuzen begnete während er beobachte wie die Orgel von allein zu spielen begann. Daraufhin konnte er eine Prozession von geisterhaften Möchen in der Klosterkirche beobachten.

 

Die Musik die vielfach vernommen und gespielt wurde konnte als ein Stück von Robert Fairfax identifiziert werden. Robert Fairfax verstarb jedoch bereits 1521. Er kürzlich jedoch wurde genau dieses Stück, welches immer wieder gespielt wurde, sozusagen wiederentdeckt. Wurde jedoch seit Jahrhunderten immer wieder von Zeugen der geisterhaften Erscheinungen erwähnt.

St. Albans wird auch nachgesagt, daß hin und wieder eine weiße Gestalt mit einem Goldenen Kranz um den Kopf, erscheint und diese dort behebergt wird. Die Erzählungen führen darauf zurück daß es sich bei der Gestalt um den heiligen Alban handelt, der an einem geheimen Ort außerhalb der Abtei beerdigt wurde. Weitere Erscheinungen beziehen sich auf Geister-Mönche welche plötzlich aus den Wänden treten sowie eine Phantomkutsche die von Pferden gezogen wird, die auf dem Holywell Hügel erscheint.