Ring o´ Bells
 

Laut Erzählung gehört Ring o Bells zu einen der ältesten Gebäude in Middleton und vielleicht sogar zu jenen der meist heimgesuchtesten. Aus historischer Sicht soll zur Eisenzeit etwa ein Tempel der Druiden an diesem Ort gestanden haben, an dem nun das Pub zu finden ist. Womöglich wurden an diesem Ort auch Opfer gebracht. Zur Zeit des Mittelalters diente dieser Ort als Refektorium für Mönche die an diesem Ort auch ihr Bier brauten. Es wird vermutet daß sich an genau an diesem Punkt des Geländes nun der Keller des Wirtshauses befindet.

Laut der Legende soll Ring o Bells von dem Geist eines traurigen Kavalleristen der den Spitznamen Edward erhielt, heimgesucht werden. Der Besitzer des Hauses beschreibt ihn als einen Geist der der feinen Kleidung eines Royalisten gekleidet ist. Er wurde schon mehrmals, auch von vorherigen Besitzern des Grundes, gesichtet. Auch eine Dame aus näherer Umgebung hatte ihn schon zu Gesicht bekommen. Auch ist der Eigentümer davon überzeugt das "Edward" für weitere unerklärliche Phänomen verantwortlich sei. So z.B. für Schritte die.

 
   

Am 18. August 1972 wurde in der "Oldham Evening Chronicle" ein weiterer unheimlicher Fall notiert. George Barnett, zu dieser Zeit Inhaber und Gastwirt des Ring o Bells, war etwa um Mitternacht unten im Keller um Fässer zu kontrollieren. Plötzlich wurde ihm ein Stein an die Schulter geworfen. Er schaute sich daraufhin um, konnte aber niemanden entdecken, der den Stein hätte werfen können. Dies war das erste mal daß George Barnett ein seltsames Erlebnis in dem Pub hatte. Dararaufhin konnte er immer öfter die Anwesenheit einer Präsenz vernehmen oder sah entlang der Bar merkwürdige Linien und Erscheinungen. Der Steinwurf war jedoch der einzigste tätliche Angriff der von "Edward" je erfolgt war. George Barnett vermutete daß zu diesem Zeitpunkt womöglich jemand den Geist verärgert haben könnte.

Laut Legende soll es sich bei Edward, dem traurigen Kavalleristen, um den Sohn des Lord Stanncliffe der Stanncliffe Hall handeln, der Zur zeit des 17. Jahrhunderts gelebt hatte. Der Lord und dessen Familie waren felsenfeste Royalisten zu Zeiten des Bürgerkrieges. Zu Ihrem Pech waren jedoch die meisten Bürger, sowie die Höhen Köpfe, von Middleton Parlamentarier. So soll es dann so gewesen sein, daß die paar Widerstands-Royalisten, so auch der Sohn des Lords, die in der Umgebung überlebten, den Keller des Ring o´ Bells als heimlichen Treffpunkt nutzten.

   

Der Keller war, durch einen geheimen Tunnel, mit der Parish Kirche verbunden, durch den sie entkommen konnten, sollten sie verraten werden. Und eines Tages soll es dann soweit gewesen sein. Jemand hatte den Sohn des Lords und dessen geheimen Ort an die Obersten von Middleton verraten. Dieser saß gerade im Pub und wollte, beim Eintreffen seiner Feinde fliehen. Er ging also hinunter in den Keller und den dunklen Tunnel entlang um zu entkommen.

Doch was er nicht wusste war, daß er auf der anderen Seite des Tunnels schon erwartet wurde, einzig und allein aus dem Grund ihn in tausend Stücke zu zerfetzen. Bis zum heutigen Tage sollen seine sterblichen Überreste noch da liegen wo sie vergraben wurden. Im Keller des Ring o´ Bells. Irgendwo unter den massiven Steinplatten. Einige Untersuchungen des Kellers, bei dem sämtliche Steinplatten gehoben und Ausgrabungen stattgefunden hatten, brachten viele Requisiten des 17. Jahrhunderts zu Tage. Doch keinerlei sterbliche Überreste eines Menschen.