Schloss Wittenberg
Wittenberg erlangte durch ein Ereignis im frühen 16. Jahrhunder an Berühmtheit. 1512 wurde ein Theo-logieprofessor an die kurz zuvor gegründete Universität Wittenbergs berufen. 5 jahre später fand an der Schlosskirche der berühmte Thesenanschlag statt der durch genau diesen Professor vorgenommen wurde. Die Rede ist von Martin Luther.

Heute gilt das Schloss, welches ein Natur- und Völkerkundemuseum beherbergt, als Spukort. Oft zur Mitternachtsstunde soll sich im Schloss die Gestalt einer weißen Frau zeigen.

Einst zeigte sie sich einem jungen Soldaten. Da dieser ein Sonntagskind war, bat sie ihn ihr zu folgen. Er begleitete die Frau in weiß und gelangte so in einer verborgene Kammer in der eine mit Gold- und Silbermünzen gefüllte Truhe stand. Mit der Weisung, niemals mit jemanden über dieses Begegnung zu sprechen, schenkte sie ihm einen Beutel voller Münzen.

 
Viele Jahre später, nach dem Ende seiner Dienstzeit, heiratete der Soldat. Während der Feierlichkeiten leiß er sich von seinen Gästen dazu überreden, das Geheimnis und die Herkunft seines Reichtums bekannt zu geben. Während er erzählte klopfte es plötzlich 3 mal an das Fenster. Sofort kam ihn in den Sinn daß dies die weiße Frau aus Schloss Wittenberg gewesen sein und er sein Versprechen gebrochen hatte.

Von diesem Tage an schien ihm nichts mehr zu gelingen. Sein Erfolg blieb aus und er wurde mit jedem Tag schwächer und kränklicher. Er starb dann schließlich ziemlich plötzlich als armer und gebrochener Mann.