Telepathie im Versuch

Als Telepathie bezeichnet man die Fähigkeit der Gedankenübermittlung und des Gedankenlesens. Diese Fähigkeiten waren einer der ersten Themen mit denen sich, schon vor etwa einem Jahrhundert, die früheren parapsychologischen Untersuchungen befassten.


1980 betrat eine 81-jährige Witwe aus Barcelona, zutiefst verstört, ein Polizeibüro. Sie wurde durch einen furchtbaren Traum so sehr in Angst versetzt daß sie kaum noch in Zusammenhängen sprechen konnte.

Im Schlaf sei ihr, ihr Nachbar und guter Freund, erschienen, der ihr mit angstverzerrtem Gesicht folgendes mitteilte:"Sie werden uns töten". Die Polizei wieß sie darauf hin, daß es sich hierbei lediglich um einen Traum handelte. Senora Casas ließ sich aber nicht abwimmeln und erzählte weiter daß ihr Freund schon bereits seit 10 Tagen verwschwunden sei. Dabei wäre der 56-jährige so gut wie täglich bei ihr vorbeigekommen. Auch erwähnte sie daß Rafael Perez ihr eine schriftliche Nachricht zukommen ließ, in der er erwähnte daß er für ein paar Wochen verreisen wolle. Allerdings wäre ihr Freund zu diesem Zeitpunkt schon 3 Tage verschwunden gewesen. Sie könnte sich auch nicht erklären weshalb Perez nicht persönlich vorbeikam, um ihr von seinem Vorhaben zu erzählen.

Daraufhin leitete die Polizei Ermittlungen ein. Auf dem Dachboden des Wohnblocks wurde Perez dann gefesselt vorgefunden. 2 Männer hatten ihn gezwungen diese Nachricht an Senora Cansas zu verfassen. Außerdem zwangen sie ihn dazu 28 Schecks zu unterschreiben, mit denen die beiden Verbrecher Stück für Stück seine Lebensversicherung abgehoben hatten. Sie hielten in fest indem sie ihn fesselten und drohten damit ihn und seine Nachbarin umzubringen.

Isabel Casas schien im Traum die Gedanken des total verängstigten Perez empfangen zu haben. Ihr lebhaft telepatihischer Traum rettete somit ihm, wie auch sich selbst das Leben.

Dies war nur ein Beispiel von vielen Fällen einer Form der Telepathie.

 
Die Telepathische Teststerie
Im Jahre 1890 wurde die erste umfassende Studie, durch die "Society for Psychical Research" bezüglich dieser Phänomene durchgeführt. Über 17.000 Fragebögen galt es auszuwerten. Allerdings benötigt eine streng wissenschaftlich durchgeführte Studie auch kontrollierte Testbedingungen.

Sir William Barrett, ein wahrhafter Pionier auf diesem Gebiet, führte eine Vielzahl von Experimenten durch und musste feststellen, daß es die Telepathie wohl tatsächlich gibt. Von britischen Biologen einer Wissenschaftsvereinigung wurden Barretts Untersuchungsergebenisse zunächst angezweifelt. Sie wurden jedoch später, durch die Stimme eines führenden Antrophologen, akzeptiert.

   
Anfang des 20. Jahrhunderts befassten sich ganze Forscherteams mit diesem Phänomen und führten unzählige Tests durch. So zum Beispiel Rene Warcollier, der in den 20er Jahren Tests zwischen französischen und amerikanischen Personen durchführte. Mit erstaunlichem Erfolg.

Dr. Carl Sargent vollzog 1979 eine Testsitzung, welche an der Cambridge University durchgeführt wurde. Einer der Probanden war ein Computerfreak und Punk-Rocker namens Hugh Aston. Ihm wurde versucht eine Postkarte zu übermitteln.

Hier ein Auszug aus den Tonbandaufnahmen die während der Tests aufgezeichnet wurden und erstaunliches aufweisten:
Gebäude an der Ecke. Bild ist länger als Breit. Postkarte...Beton, städtisch, Stadt. Vielleicht Cambridge. Muss an Feuerwehrmänner und Feuerwehrstation denken...Beamte, Uniform...eindeutig Feuerwehrmänner. Schwarz und weiß...Leute, aber ohne Gesichter. Ich sehe ein Gesicht unten im Vordergrund...Polizeihelm oder - mütze. Sieht mich an...lächelt...alle tragen die gleiche Uniform...Nasser, regnerischer Tag...weißsilberne Plakette an seinem Helm, er sieht zu uns herüber...mit Blick nach unten.

Hugh Aston schilderte hier das Bild einer Feuerwehrübung aus Cambridge. Seine Schilderung ist unglaublich detailiert. Er empfing die Bilder genau so wie der Sender sie ihm übermittelte. Die Übereinstimmung ist groß, so daß selbst Zweifler eines besseren belehrt werden sollten.