Wege zur Traumdeutung
   
» Lege dir ein eigenes Traumsymbollexikon an. Zigeunertraumbücher oder viele Traumbücher die im Handel erhältlicht sind helfen dir nicht unbedingt weiter. Außerdem hat jeder Traum eine "persönliche Handschrift". Für den einen kann die Taube ein Friedenssymbol sein, für den andren ein Ärgernis, ein Schmutzfink, weil er sich im täglichen Leben über den Taubendreck auf seinem Balkon ärgert.

» Nimm Deine Träume ersteinmal wörtlich - vor allem, wenn sie dir im ersten Moment sinnlos vorkommen. Wenn dir z.B. die ganze Nacht jemand versucht auf den Rücken zu steigen, ist vielleicht jemand in deiner Nähe der dir "den Buckel runter rutschen" kann. Träume oft eine sehr drastische und direkte Ausdrucksweise. So z.B. wenn man im Traum eine Brille verliert - Du siehst etwas nicht klar, realistisch genug. Oder eine Lampe wird angeschaltet - dir geht plötzlich ein Licht auf usw.
   
» Gehe allen Hinweisen in deinen Träumen ersteinmal realistisch nach. So z.B. wenn Du Träumst daß deine Geldbörse gestohlen wird. Überlege ob Du vielleicht nicht tatsächlich so leichtsinnig damit umgehst daß sie dir gestohlen werden könnte. Suche erst nach einer übertragenen Bedeutung, wenn es keinen Zusammenhang mit deinem Alltag geben sollte. Die wichtigste Grundlage eines jeden Traumes ist nunmal die Realität. Erst dann solltest du Zukunftsvisionen in Betracht ziehen.

» Gib jedem Traum eine kurze Überschrift, die den Inhalt wiedergibt. Oft kann man so die Bedeutung leichter erkennen. So zum Beispiel - Zug verpasst, Chance verpasst - bleibe einsam zurück. Gehe erst danach auf die Details ein.

» Habe Geduld mit dir selbst und deinen Träumen. Es ist wie mit der richtigen Entspannung oder Meditation: Deine Fähigkeiten brauchen Zeit zu wachsen, sich allmählich zu entfalten.

» Vergleiche Deine Träume miteinander. Suche nach Parallelen, überlege in welcher Situation du dich befandest als du schoneinmal von einem Pferd, einer grauen Straße etc. geträumt hast. Du bekommst oft Hinweise auf die Lage in der du dich momentan befindest und erkennst leichter, welche Hilfe dir dein neuer Traum anbietet.

» Mache es wie die Senoi: Wenn du etwas schönes geträumt hast, versuche die Anregungen in den Alltag zu übertragen. Male das Bild, stelle die Möbel um etc. Je mehr du dich daran gewöhnst das schöpferische Potential Deiner Träume zu nutzen, desto bessere Ideen werden deine Träume dir liefern. So z.B wie du zu mehr Geld, zu einem besseren Job, zu netten Freunden oder mehr Glück kommst.