Remote Viewing - Der Remote Controller Tim Rifat im Gespräch
Turan "Tim" Rifat wurde in Brigton geboren und ist dort auch aufgewachsen. Derzeit leitet er das "Paranormal Management System", den einzigen Kurs in Europa über "Remote Viewing". Er studierte Chemie an der Southampton University und arbeitete an einer Doktorarbeit über das Beruhigung­mittel "Diazepam". Doch schon bald verließ er den Elfenbeinturm der akademischen Wissenschaften, nicht zuletzt auch aus Enttäuschung darüber, was er »ungute Wissenschaft« nennt.

Nachdem er eine kurze Zeit unterrichtet und Vorlesungen in Physik und Mathematik gehalten hatte, befasste er sich intensiv mit dem Paranormalen. Seine Forschungen zeigten ihm inuner deutlicher, dass »Remote Viewing« - eine der am meisten akzeptierten Arten von außerkörperlicher Erfahrung - eine wertvolle Fähigkeit ist, die fast allen Menschen innewohnt

 
Die Erfahrung, die mich neugierig auf die Fähigkeiten der Fernwahrnehmung machte, war der Silva­Mind-Kurs zur Bewusstseinskontrolle. Hier lernt man ein entspanntes Bewusstsein zu erlangen, so dass man aktiv visualisieren kann. Diese Methode wird beispielsweise angewendet um Kranke aus der Feme zu kontaktieren. Man kann auf diese Weise herausfinden, was ihnen fehlt, und dann den Heilungsprozess visualisieren.

 
Wie definieren Sie »Remote Viewing«?
Als die Fähigkeit des Energiekörpers, der den physischen Körper umgibt, sich an einen entfernten Ort zu begeben und diese Information dem Gehirn zu Übermitteln. "Remote Viewing« ist der wissenschaftliche Begriff für die Fähigkeit des Hellsehens.


Gehen Ihre eigenen Psi-Fähigkeiten über »Remote Viewing« hinaus?
Ja. Wenn der Energiekörper erst einmal entwickelt ist, kann er zunächst in die erste und dann in höhere Bewusstseinsstufen erhoben werden - und sich dort seiner selbst bewusst werden. Dies führt zu »Remote Sensing« (Fernfühlen) . Dabei kann der Energiekörper mit anderen Personen kommunizieren und deren Gedanken »sehen«. Dies führt zu Fernbeeinflussung, die bereits in den 30er- Jahren von den Sowjets entdeckt und auch angewendet wurde. Durch Fernbeeinflussung kann man einer anderen Person Gedanken und Ideen suggerieren ohne ihr physisch zu begegnen.


Wie sind die Reaktionen auf Ihren Kurs?
Die Leute sind überrascht, denn sie erfahren Konzepte, von denen sie nicht einmal wussten, dass sie existieren. Ich vermittle ihnen eine wissenschaftliche Basis und schlage gleichzeitig eine Brücke zu dem, was sie glauben. So können sie lernen ohne ihre Ansichten völlig ändern zu müssen.


Was wollen Sie erreichen?
Je mehr Menschen wissen, wie man diese Technologie anwendet, umso leichter ist es für mich, da sie am besten in der Gruppe funktioniert. Ich habe die Hoffnung, dass in Zukunft Dinge, die heute noch als unmöglich erscheinen, eines Tages möglich werden.


Welche praktischen Anwendungsgebiete gibt es für das »Remote Viewing«?
Im Geschäftsleben können Sie z. B. in Ihre Konkurrenten »hineinsehen« und erfahren, was diese vorhaben. Sie können zudem in die Zukunft sehen und so feststellen, welche Ergebnisse ihre Marktstrategien haben werden. Und was die »Fernsuggestion« betrifft, so können Sie damit die Leute dazu veranlassen Ihre Produkte zu kaufen. Die wirtschaftlichen Anwendungsmöglichkeiten sind bisher noch ungenutzt.


Wie werden solche Fähigkeiten von den Geheimdiensten und vom Militär genutzt?
Führend in diesem Bereich ist Colonel John Alexander, der ein Forschungsinstitut in Nevada leitet und an dem so genannten Jedi-Projekt arbeitet. Dabei wird versucht paranormale Soldaten auszubilden, die die Fähigkeiten der Fernwahrnehmung, der Fernempfindung und der
Fernbeeinflussung besitzen und von der US-Armee für Spezialoperationen eingesetzt werden sollen.


Ist Ihnen ein Fall bekannt, in dem die »Remote- Technologie« zum Einsatz kam?
Uri Geller setzte Fernsuggestion zur Beeinflussung der sowjetischen Politiker ein. Die Sowjets wenden sie regelmäßig an und nehmen dadurch
weltweit auf führende Politiker und wichtige Ereignisse Einfluss. Als die Amerikaner von General Lebeds verstärktem Einsatz der Fernsugges-tion erfuhren, drängten sie Jelzin dazu ihn zu entlassen - was auch geschah.


Was bedeutet »Psi-Bodyguarding«?

Wenn bei einer Person Fernsuggestion angewendet wird, kann sie sich kaum wirksam davor schützen. Die Sowjets entwickelten ein kiefern-zapfenförmiges Verteidigungssystem - eine parapsychologische biophysische logische Bombe -, die sich im Energiekörper einer Person einnistet, die versucht Fernsuggestion auf ihre führenden Politiker auszuüben. Man kann auch Menschen wie mich zum Schutz engagieren, da wir über speziell ausgebildete biophysische Schutzfelder verfügen.


Was haben Sie selbst »gesehen«?
Ich führte unterirdische Suchaktionen nach Aliens oder militärischen Einrichtungen durch, habe aber auch in die Zukunft gesehen. Und ich hatte Zugang zu historischen Ereignissen in der Vergangenheit.


In welchem Verhältnis steht die »Remote­ Technologie« zum Alien-Phänomen?
»Remote Viewing« und Fernempfindung können dafür eingesetzt werden um telepathischen Kontakt zu UFOs aufzunehmen. Es ist auch möglich in unterirdische Einrichtungen, wie etwa in »Area 51«, Einblick zu erhalten. Als ich mittels »Remote Viewing« in Anlagen der US­
Armee »sah«, entdeckte ich in einigen Aliens. Ich bin sogar in andere Welten vorgedrungen um Außerirdische auf ihren Heimatplaneten zu beobachten.


Was haben Sie über Aliens erfahren?
Für die Außerirdischen ist die Erde eine Art Forschungsgebiet. Es gibt verschiedene Machtblöcke unter ihnen ­sollte einer davon bei uns eindringen, würden die anderen einen Krieg beginnen. Laden wir sie jedoch ein, können andere Gruppen nicht behaupten sie würden uns überfallen. Dieses Abkommen garantiert, dass es zu keiner Invasion kommt.


Besteht ein Zusammenhang zwischen dem biophysischen Körper und anderen Psi-Bereichen?
Im Grunde handelt es sich beim biophysischen Körper um die Seele. Stirbt der Mensch, lebt der biophysische Körper weiter und kann auf jemanden anderen übergehen. Wenn das Stadium erreicht ist, in dem der biophysische Körper ein Bewusstsein erlangt hat, findet man sofort in einen anderen Körper Eingang. Das ist beispielsweise beim Dalai Lama der Fall. Nach seinem Tod geht sein biophysischer Körper in den Körper eines Kindes ein. Der biophysische Körper enthält Informationen über frühere Leben. Durch Hypnose können die dort verbor-genen Daten zugänglich gemacht werden.


Wie steht es mit Geistern?
Wenn jemand, der viel Energie besitzt, durch Gewalt ums Leben kommt, etwa eine junge Frau oder ein Soldat, steht der biophysische Körper noch in der Blüte des Lebens. Er lebt dann als Geist weiter, bis seine Energie aufgebraucht ist... was tausende von Jahren dauern kann. Sterben Sie jedoch als alter Mensch, ist ihre Energie erschöpft und der biophysische Körper löst sich auf.


Glauben Sie an Gott?
Natürlich, denn mithilfe von »Remote Viewing« kann ich ihn wahrnehmen. Er zeigte sich mir als Oriflamme ­eine dreizüngige Flamme, die auch in manchen alten Texten erwähnt ist - und nicht als alter Mann mit Bart.


Was würden Sie Skeptikern entgegnen?
Dr.Jessica Utts von der Stanford University hat bewiesen, dass es »Remote Viewing« gibt. Sie führte eine statistische Analyse der Ergeb-nisse von »Remote Viewing« beim US-Militär durch. Die Wirkung war weitaus höher, als erwartet. Dr. Ray Hyman hingegen veröffentlichte einen Gegenbeweis. Selbst die Wissenschaft hält Remote Viewing für wichtig genug um sich darüber zu streiten. Es geht gar nicht mehr darum, ob es funktioniert oder nicht, sondern wie gut es funktioniert und wie man es verbessern kann.


Was »sehen« Sie in Ihrer Zukunft?
In einer Zukunft erledigte mich der MI5 und musste die Konsequenzen dafür tragen. In einer anderen arbeitete ich für eine obskure Militäreinrichtung. Und in einer weiteren wurde ich zum Superstar des Paranonnalen. Vielleicht passiert auch etwas anderes. Selbst wenn man in die Zukunft schauen kann, beantwortet das nicht alle Fragen - denn es existiert nicht nur eine Zukunft.