Lord Lyttletons Phantom

   
Eine der berühmtesten Geistergeschichten Englands ist der Bericht und alle daraus folgenden Ereignisse, eines den Tod prophezeienden Phantoms, welches im November 1779 Lord Lyttleton, in seinem Haus in der Hill Street, heimsuchte.

In der Nacht zum 14. November 1779, erschien dem Wüstling und Frauenheld Lord Lyttleton, der übrigens einige Werke der Poesie zutage brachte, am Fussende seines Bettes, der Geist einer alternen Frau. Die Vermutungen gehen daraufhin zurück daß er selbst die Frau, trotz seiner Angst, als Mrs. Amphlett identifizierte.

Mrs. Amphlett war die Mutter von schönen und jungen Töchtern die allesamt an gebrochenem Herzen starben, nachdem Lord Lyttleton sie, Eine nach der Anderen, verführt und danach abserviert hatte. Mit einem trotzigen und entnervtem unterton wollt er nun wissen, was das Begehren des Geistes und der Grund für dessen Erscheinen war. Kalt und ohne Migefühl teilte das Phantom ihn darufhin mit daß er nur noch lediglich 3 Tage zu leben habe.

 

Am darauffolgenden Samstag, 3 Tage nachdem dem Lord die geisterhafte Gestalt erschienen war, wurde auf Pitt Place in Epsom, einem anderen Haus von Lyttleton, ein Fest gefeiert. Dort erzählte er seinen Freunden von der Erscheinung, ihm ihm 3 Tage zuvor erschienen war. Allerdings tat er das ganze Erlebnis als Traum ab und prahlte mit seinem Gesundheitszustand. Selbst wenn es kein Traum gewesen wäre, strotzte er nur so vor Energie und Lebensfreude und war vollkommen gesund, so daß es keinem Geist gelingen würde ihn in den Tod zu schicken.

Genau um 11 Uhr des selben Abend, half ihm gerade sein Diener William Stuckey beim entkleiden, als Lord Lyttleton plötzlich aus Atemnot begann zu keuchen. Genaus urplötzlich wie die Beschwerden anfingen, bracht er dann Tod, in den Armen seines Dieners zusammen.


 
Obwohl Lyttleton über die Prophezeiung des Geistes, gegenüber den Anwesenden der Feier, nur müde lächeln konnte, wusst ein Anderer sehr wohl daß sich Lyttleton ernsthafte Sorgen machte. Peter Andrews, ein guter Freund Lyttletons, wurde mit dessen Sorgen konforntiert und eigentlich war geplant gewesen daß die beiden das verhängnisvolle Wochenende zusammen in Dartford verbringen würden. Kurzfristig änderte Lyttleton jedoch seine Pläne.

Andrews lag zum Zeitpunkt dese eintreffenden Todes des Lords in seinem Schlafgemach, als ihm plötzlich eine merkwürdige Figur gegenüber stand. Gleich darauf erkannte er daß die Figur niemand anderes war, als das Abbild Lyttletons.

Er hörte deutlich die Schreie: Es ist vorbei mit mir Andrews. Er dachte deshalb zugleich an einen Streich seitens Lyttleton. Also erhob er sich von seinem Bett und verließ sein Zimmer, mit der Erwartung, Lord Lyttleton, irgendwo im Haus aufzufinden. Doch gab es keinerlei Anzeichen daß irgendwer das Haus betreten hatte, noch hatt einer der Diener jemanden im Haus herumschleichen sehen. Erst am nächsten Tag erfuhr Andrews vom Tod seine Freundes. Erst jetzt konnte er realisieren daß er seinen Freund zum Zeitpunkt des Todes als Erscheinung zu sehen bekam.