Kryptozoologie
Seit 1954 trägt die Kryptozoologie offiziell ihren Namen. Als Gründer gilt der Franzose Bernhard Heuvelmans. Das Wort Kryptozoologie wird vom griechischen kryptos abgeleitet. Kryptos bedeutet soviel wie versteckt - was ja auf die Lebewesen der Kryptozoologie zutrifft. Somit machen sich die Kryptozoologen auf der ganzen Welt auf die Suche nach noch unentdeckten Tierarten oder Lebewesen die zum Teil als Monster oder Ungeheuer betitelt werden.

Der "Vater" der Kryptozoologie, Bernhard Heuvelmans, trug allein über 20.000 Beweise für die Existenz von mysteriösen Tieren - Wesen zusammen. Darunter Fussabdrücke, Fotografien, Abschriften von Augenzeugenberichten und Gemälde aus der Vergangenheit. Hier wurde nach dem Ausschlussverfahren und der Wahrscheinlichkeit aussortiert und geordnet. Darunter Mythen, ausgestorbene Tierarten und Mutationen.
 
 

Ein Unterzweig der Kryptozoologie ist die Hominologie. Hier wird sich mit ethnologischen Quellen über Menschenaffen- oder Menschenähnlichen existierenden Tieren befasst. Erst 1975 führte die Vielzahl von Kryptide und der größe des Themengebietes, zu einem eigenständigen Teilgebiet der Kryptozoologie.

Den Begriff Hominolgie erhielt dieser Teil der Kryptozoologie von dem russischen Wissenschaftler Dr. Dimitri Bayanov vom Moskauer Darwin-Museum. Dr. Dimitri Bayanov ist einer der größten Experten auf diesem Gebiet. Den Namen Homiologie leitete er von dem Namen der taxo-nomischen Überfamilie Hominodae ab. In dieser Überfamilie sind alle menschartigen Tiere und Lebewesen (Menschaffen und Menschen) zusammengefasst. Desweiteren erweiterte Dr. Bayanov mit dem amerikanischen Primatologen Dr. John Napier die Hominologie als Zweig der Primatologie. Somit steht die Hominologie als Brücke zwischen der Zoologie und Antrhopologie die demzufolge kryptozoologisch bekannte Tiere in die Ordnung der Primates mit einbezog.
 

Ein weitere Zweig der Kryptozoologie befasst sich mit der Dracontologie. Seinen Namen bekam dieser Zweig in den 80er Jahren von einem Mönch der St-Benoît-du-Lac Benektiner-Abbey in Kanada. Der Quebecer Jacques Boisvert fragte diesen Mönch ob es einen Begriff für seltsame, unidentifizierte seebewohnende Kreaturen gäbe, worauf ihn der Mönch den Namen dracontologie nannte.

1985 wurde dieser Begriff, den Boisvert stets als "Studie von der Wissenschaft unbektannten Seetieren" definierte, von offizieller Seite anerkannt und wurde in den Wörterbüchern registriert. Trotz das dieses Wort im laufe der Jahre eher selten genutzt wurde und nie so richtig Akzeptanz fand, da das Wort sich eher aus der Ableitung Drachen zusammensetz, gibt es bis heute kein anderes anerkanntes Wort
   

Die Kreaturen, Wesen und Artikel zur Kryptozoologie  
     
     
     
     
     
     
   
Yeti der Schneemensch