Kurze Einleitung für das EVP

EVP oder Tonbandstimmen einzuspielen ist eigentlich eine ganz einfach Sache. Alles was man dafür benötigt ist ein Mikrofon und die Möglichkeit eine Tonaufnahme zu erzeugen. Dies kann über einen gewöhnlichen Kassettenrekorder oder über die Soundkarte des PCs erfolgen.

Während der Aufnahme stellt man ein paar Fragen in den Raum. Die Fragen sollten immer in einigen Abständen erfolgen und nicht sofort und aneinanderhängend so dass zwischen den Fragen immer ein paar Sekunden Pause vorhanden sind.

 
In diesen Pausen kann man dann beim Anhören der Aufnahme, mit etwas Glück, eine Stimme vernehmen die eine Antwort auf die gestellte Frage gibt, sich namentlich vorstellt, einen selbst bei Namen anspricht, oder zu einer bestimmten Situation Bezug nimmt.

Während der Aufnahme sollte am besten noch ein Hintergrundgeräusch verwendet werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Einen fremdsprachigen Radiosender oder eine Mischung mehrerer Sender die sich Gegenseitig in der Frequenz stören. Es reicht aber auch ein normales Senderrauschen - auch genannt weißes Rauschen oder white Noise - oder das Geplätscher von Wasser, wie z.B durch einen Zimmerspringbrunnen. Auch gibt es mittlerweile Programme die ein passendes Hintergrundgeräusch erzeugen.

 
Zum praktizieren von EVP bedarf es eigentlich keinerlei Vorbereitung. Aber etwas Entspannung vor der Einspielung und ein reiner Gedanken sind sehr von Nutzen.

Wer sich später auf unsere Fragen meldet hängt zum größten Teil mit von unserem eigenen Befinden ab. Gedanken, Emotionen und die Stimmung können das EVP beeinflussen. Es ist die Gesamtenergie die zum Erfolg führt, die während einer Einspielung freigesetzt wird. Daher ist es auch möglich eine Sitzung in einer kleinen Gruppe abzuhalten ohne dass das Ergebnis eines Erfolgs davon abhängt.

Zu Anfang einer Einspielung, also sobald die Aufnahme gestartet wird, ist es von Vorteil wenn man das Datum, den Ort, evtl. noch die Uhrzeit sowie die Einspielmethode genannt wird. Dann nennt man sich selbst bei Namen oder zählt der Reihe nach alle Teilnehmer auf gefolgt von einer kurzen Begrüßung. Dann können die Fragen gestartet werden.

Die beste Dauer einer Einspielung beträgt in etwa 5 min. Hier können sämtliche Fragen gestellt werden. Bei mehreren Anwesenden reihum mit etwa 10-15 Sekunden Pause zwischen den Fragen um Platz für die Antworten zu lassen. Jeder sollte sich nach seinen Fragen bedanken bevor der nächste an der Reihe ist.

 
Am Ende der Einspielung sollte man sich auf jeden Fall bedanken. So z.B. mit: Vielen Dank für den Kontakt und wir / ich freue /n mich schon auf das nächste Mal.

Die meiste Arbeit wird nun das Anhören und Auswerten der Aufnahme mit sich bringen. Die aufgezeichneten Stimmen des Kontaktes können laut oder auch recht leise und schwer verständlich sein. Von Vorteil ist es hier natürlich wenn die Aufnahme auf der Festplatte über den PC erfolgt. Hier kann man das aufgenommene File in ein Soundprogramm einlesen und über einen so genannten "Mischpult" viele Geräusche herausfiltern und Stellen an denen etwas zu hören sein könnte lauter, langsamer oder gefiltert abspielen.

 
Um eine Übersicht seiner Erfolge zu erhalten, ist es am besten man notiert sich die verstandenen und erhaltenen Antworten. Hierzu ist es ratsam die zuvor gestellte Frage zu notieren und die Antwort darunter zu schreiben. Dies kann entweder manuell auf Papier geschehen oder direkt in einem Schreibprogramm wie z.B. Wordpad oder Word.

Mittlerweile gibt es auch spezielle Geräte, Programme und Tools die das Einspielen von EVP erleichtern. Ein kleines Programm, welches wir Euch empfehlen könnten wäre der EVP-Maker von Stefan Bion den Ihr auch auf unseren Seiten herunter laden könnt.

Viel Erfolg und gute Einspielungen beim ersten Versuch mit EVP.