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Zum Ende der Seite springen Den eigenen Tod vorhersagen
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Maggy   Zeige Maggy auf Karte Maggy ist weiblich
Kaiser


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RE: Den eigenen Tod vorhersagen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Michi-666

Und zu Deiner Frage, Kaminara: Ja. Es wäre ein Erfolg für mich, den Todeszeitpunkt vorhersagen zu können. Jedes Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung (oder einer Untersuchung überhaupt) ist ein Erfolg. In diesem speziellen Fall wäre das sogar nicht nur ein Erfolg für mich, sondern es würde die ganze Menschheit verändern.

Das Wissen über den Todeszeitpunkt würde auch Vorteile mit sich bringen. Man könnte sein Leben besser einteilen. Man könnte sich auf bestimmte Werte und Vorhaben konzentrieren. Man würde die verbleibende Zeit vielleicht intensiver nutzen.

Liebe Grüße, Michi


Hi Michi,

wenn du davon sprichst, dass es Vorteile bringt, was würdest du dann anders machen, als du es jetzt tust??? Was würdest du noch anders planen?

Das Wort "man" ist mir zu allgemein.
Wenn ich nun vorhätte beispielsweise noch Heilpraktiker zu werden und dafür für sagen wir 3 Jahre die Schulbank zu drücken (ich weiss nicht, wie lange so eine Ausbildung dauert).....würde aber wissen, dass ich in 4 Jahren sterbe, würde ich sagen, warum soll ich das überhaupt noch anfangen und damit beginnen? Also geh ich diesen Weg doch erst gar nicht. Ich würde mich wahrscheinlich mit Ängsten vor Verlust meines Lebens rumschlagen.

Oder umgekehrt, wenn ich wüsste, dass ein Familienmitglied nun in einem Jahr sterben würde, hätte ich schon vorher ständige Trauer in mir. Macht es das Leben dann noch lebenswert?

Und ich glaube, dass viele Menschen beim Wissen des Todeszeitpunktes gewisse Dinge einfach gar nicht mehr anpacken würden, die sie vorhatten und evtl. so der Menschheit nicht mehr dienen würden.

__________________
LG Maggy - never say never
06.02.2009 07:54 Maggy ist offline E-Mail an Maggy senden Beiträge von Maggy suchen Nehmen Sie Maggy in Ihre Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von Michi-666
RE: Den eigenen Tod vorhersagen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Zusammen!

@ Maggy: Du fragst, was ich anders machen würde, als ich es jetzt tue, wenn ich über meinen Todeszeitpunkt Bescheid wüsste. Ich denke, an den grundlegenden Inhalten meines Lebens würde ich nichts verändern. Denn wenn ich hier etwas verändern müsste, dann würde das bedeuten, dass ich wohl im Moment auf der falschen Bahn wäre. Es wäre doch schlimm, diese Erkenntnis erst im Angesicht des Todes zu erlangen. Dennoch würde ich andere Prioritäten setzen. Materielle Bedürfnisse würden wohl mehr in den Hintergrund rücken. Ich würde mir Zeit dafür nehmen, mich von bestimmten Menschen zu verabschieden, da ich denke, dass dies die Trauer schmälern kann. Ich würde auch versuchen, noch einige Dinge voranzutreiben, die ich als Aufgaben meines Lebens ansehe.

Dass einige Menschen bestimmte Dinge nicht mehr anpacken würden und so der Menschheit nicht mehr dienen würden, glaube ich auch. Das wäre jedoch sicherlich der falsche Weg. Ich verstehe auch nicht, warum Du eine 3-Jährige Ausbildung zum Heilpraktiker nicht mehr anfangen würdest, wenn Du noch 4 Jahre zu leben hättest. Da bleibt doch 1 Jahr übrig. Stell Dir vor, wie vielen Menschen Du in diesem einen Jahr vielleicht helfen könntest.

@ Kaminara: Deine Empfindlichkeit gegenüber dem Thema kann ich gut verstehen und Deine Gefühle nachvollziehen. Auch ich wurde auf ähnlich schmerzvolle Weise von einem Familienmitglied getrennt. Dennoch sollte sich in die Zeit der Trauer auch die Freude einreihen. Die Freude darüber, dass derjenige jetzt die Schmerzen hinter sich gelassen hat, und es jetzt besser hat. Daher kommt es auch, dass andere Kulturen fröhliche Feste feiern, zum Anlass des Todes eines geliebten Menschen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im Sinne eines Sterbenden oder Verstorbenen ist, wenn wir in Trauer versinken. Folgendes sagte ein Patient im Sterbebett zu diesem Thema:

"Das Richtige, was Du mir jetzt sagen möchtest, wenn ich dich darum auch nicht mehr bitten kann, wäre zum Ersten das, was es mir nicht schwer, sondern leichter macht, mich zu trennen - denn das muss ich. Ich wusste es auch längst, bevor Du oder der Arzt es mir mit Euren verlegenen Worten eröffnet hattet. Also sag mir, dass ihr ohne mich fertig werdet. Zeig mir den Mut, der sich abfindet, nicht den haltlosen Schmerz. Mitleid ist nicht angebracht. Jetzt leide ich nicht mehr. Sag mir, dass Du das und das mit den Kindern vorhast und wie Du Dein Leben ohne mich einrichten wirst. Glaub nicht, es sei herzlos, das jetzt zu erörtern. Es macht mich freier."

Zitat:
Original von Gruselkind:
Vier Fälle in meinem Umfeld, mit denen ich mich beschäftigte, warfen so viele Fragen auf, wo man sich sagt, sie müssen es gewusst haben, auch müssen sie gewusst haben, warum und was sie erwartet, denn sie blieben alle ruhig und gelassen, was man in solch einer Situation gar nicht erwartet.


Diese Erlebnisse von Gruselkind sind für mich nicht ungewöhnlich. Ärzte und Krankenschwestern berichten regelmäßig über den "gelösten und glücklichen Gesichtsausdruck" ihrer Patienten zum Zeitpunkt des Todes. Ich denke, wir selbst sind es, die lernen müssen, besser mit dem Tod umzugehen.

Liebe Grüße, Michi

__________________
"Mein Gott, was tust Du hier? Bitte, geh dahin zurück, wohin Du gehörst!" (Ausruf bei der Begegnung mit einer Erscheinung)

07.02.2009 10:08 Michi-666 ist offline E-Mail an Michi-666 senden Homepage von Michi-666 Beiträge von Michi-666 suchen Nehmen Sie Michi-666 in Ihre Freundesliste auf
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