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Zum Ende der Seite springen Hexenhaus entdeckt
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Celeste Celeste ist weiblich
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Hexenhaus entdeckt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Habe mal wieder bei Yahoo Nachrichten einen Artikel entdeckt:

Was für eine „bezaubernde“ Entdeckung: Angestellte eines englischen Wasserdienstleisters stießen bei Routinearbeiten auf eine Hütte, in der früher offenbar Hexenwerk betrieben wurde. Dafür spricht unter anderem eine mumifizierte, in die Wand eingemauerte Katze. Der Fund könnte sich als eine der berüchtigtsten Stätten in Englands Geschichte um Hexen und Zauberer herausstellen.

Die Arbeiter zeigten sich nach Informationen der Nachrichtenagentur „Press Association“ angesichts des „Hexenhäuschens“ aus dem 17. Jahrhundert vollkommen perplex . Die Entdeckung machten sie in der Nähe des englischen Dorfes Barley - am berühmt-berüchtigten Pendle Hill. Dort sollen Anfang des 17. Jahrhunderts vermeintliche Hexen ihr Unwesen getrieben haben. Nach einem Prozess im Jahr 1612 wurden zehn der sogenannten Hexen von Pendle Hill gehängt.

Schon länger ranken sich Mythen und Legenden um den britischen „Hexen-Hotspot“. Nach dem Fund kommt nun eine neue Spekulation hinzu: Könnte es sich bei der Hütte gar um den berüchtigten Malkin Tower handeln? Dieser soll im Jahr 1612 am Karfreitag Schauplatz für ein legendäres Treffen der Hexen von Pendle Hill gewesen sein.

Nach der überraschenden Entdeckung der Stätte beauftragte der Wasserdienstleister Archäologen, um die Gegend genauer zu begutachten. Die Untersuchungen brachten ein bemerkenswert gut erhaltenes Gebäude aus dem 17. Jahrhundert zutage, das unter einem Grashügel verborgen war, heißt es. In dem Bauwerk habe sich ein versiegelter Raum befunden. Darin fanden die Forscher eine mumifizierte Katze, eingemauert in eine Wand. Vermutlich sei das Tier lebendig begraben worden, um die Bewohner des Hauses vor bösen Geistern zu schützen, so „Press Association“.


„Man stolpert nicht oft über eine Märchenhütte, noch dazu vollständig mit einer Hexenkatze“, so Carl Sander, Projektmanager von United Utilities laut „Press Association“. „Das Gebäude ist in einem bemerkenswert guten Zustand. Man kann darin herumlaufen und hat wirklich das Gefühl, in die Vergangenheit zu blicken.“ Als die Forscher bei den Ausgrabungen auf das Dach des Gebäudes stießen, sei ihnen die Besonderheit der Entdeckung sofort bewusst gewesen, so der Leiter des Archäologen-Teams, Frank Giecco, gegenüber der Agentur: „Es ist, als ob man sein eigenes, kleines Pompeji entdeckt.“ Simon Entwistle, der sich mit Forschungen um die Hexen von Pendle beschäftigt, vergleicht den Fund gar mit der Entdeckung der Grabkammer Tutanchamuns.

Quelle: Yahoo Nachrichten


Ich weiß ja nicht, ob das Haus zur Besichtigung freigegeben wird und wenn ja, wie weit Pendle Hill von Hella entfernt ist, aber wäre das nicht auch mal ein Reiz für euer Team inkl Medium dort eine PU anzustellen?

Ich frage mich, ob ggf auch noch weitere Artefakte wie ein "Hexenbuch" oder so gefunden werden konnte.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Celeste: 09.12.2011 19:10. Grund: ...

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Dazu passend eine Meldung vom April 2009 ( Quelle nennt sich "Strange but True" ) : Der Pendle Hill in Lancs. im NW ( eigentlich ein Höhenrücken ), ist wie oben von Celeste beschrieben, für Hexenumtriebe bekannt. Deshalb hat ein gewisser Roy Basnett von den Pathfinder PIs dort auch Nachforschungen angestellt. Das machte er nun nicht allein. Er arbeitete mit einer Art Reenactment-Gruppe zusammen, die in Kostümen des 17. Jh. auftritt und ( nehme ich mal an ) historische Szenen nachstellt. Es ging in diesem Fall um die Verhaftung der Hexen.

Der gute Roy hatte auch noch einen Radiomann zu dem Spektakel eingeladen. Die ganze Mannschaft traf sich offensichtlich in einer Feldscheune auf dem Höhenrücken, wo man nun das Hexenhaus entdeckt hat.

Gerade als nun jemand aus der Gruppe versuchte, mit den Hexen Kontakt aufzunehmen, wurden drei Radioleute ( das muss ein Gedränge gewesen sein ) ernstlich krank ( violently ill ). Was ihnen fehlte, schreibt der Bericht nicht.

Wir wollen es ihnen nicht wünschen, aber Geisterjäger mit einem Hang zur Publicity ( kennen wir ja ), leben manchmal gefährlich.
09.12.2011 23:28 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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Ich habe so 3 Bücher über Spukgeschichten in England, Irland.
In einem der Bücher wird auch eine Story von den Pendle Hexen erzählt. Vielleicht ist ja das gefundene Haus das Haus dieser Pendle Hexen aus meinem Buch.

Ich hatte den Text vor einiger Zeit mal in eigenen Worten niedergeschrieben:

Die Hexen von Pendle Hill

Pendle Hill erhebt sich über einem alten Jagdgebiet und ist heute noch Heimat für viele kleine Ortschaften und Farmen. Es konnte sich seinen Ursprünglichen Charme erhalten und steckt voller Geheimnisse. Eines dieser Geheimnisse sind die Hexen von Pendle, die 1612 der Hexerei angeklagt und hingerichtet wurden. Es verwunderte, dass Alizon Device und auch die Familien Device und Chattox bereitwillig Auskünfte gaben und sich gegenseitig beschuldigten und zugleich noch andere Hexen der Umgebung nannten.
Bessie Device, Alizons Mutter hatte auch noch eine 3. Brustwarze, wo man überzeugt davon war, dass sie ein dämonisches Haustier damit säugte.
Bei den Verhören gaben die Hexenfamilien an, mindestens 16 Morde verübt zu haben, Grabschändung begangen haben, und mit dem Teufel im Bunde waren.
Hier ein Protokoll über die Geschehnisse:

Mittwoch den 18. März 1612:
Alizon Device die Enkelin der „Mother Demdike“, wie sie genannt wurde, brauchte Nadeln und wollte sie beim Händler John Law erwerben. Dieser wollte ihr aber keine Nadeln geben, so dass Alizon ihn verfluchte und John Law plötzlich mit einem Herzinfarkt zusammenbricht.
Alizon beichtet ihm sogleich ihren Fluch, da sie glaubt, dieser sei durch Hexerei entstanden und John Law vergibt ihr.

Montag den 30. März 1612:
Ca 2 Wochen nach John Laws Zusammenbruch geht dessen Sohn zu den Behörden und meldet den Vorfall. Alizon wird der Behörde vorgeführt und freiwillig berichtet sie von Dem Vorfall und ihrer Verfluchung.
Des weiteren sagt sie aus, dass ihre Großmutter Elisabeth Southerns, auch genannt Mother Demdike und eine Frau genannt Old Chattox (beide verfeindete Familien) Hexereien verübt haben. Daraufhin werden Alizon, ihr Bruder James und ihre Mutter Bessie verhaftet und verhört.

Donnerstag den 2. April 1612:
Es werden nun auch Elisabeth Southern und Old Chattox, sowie deren Tochter Anne Redfearn verhaftet und dem Friedensrichter Roger Nowell vorgeführt, von dem sie dann verhört werden.

Samstag den 4. April 1612:
Alizon, Elisabeth Southern, Chattox und Anne Redfearn werden zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Freitag der 10. April 1612 und zugleich auch Karfreitag:
Freunde der inhaftierten versammeln sich beim Malkien Tower, wo die Familie Device wohnt. Das Gericht mutmaßt, dass es sich um einen Hexensabbat handelt.

Montag den 27. April 1612:
Die 2 Richter Nowell und Bannister verhören Elisabeth Devise, James Device und Jennet Preston über das Treffen am Malkien Tower

Dienstag den 19. Mai 1612:
Chattox und James Device werden im Gefängnis von Lancaster verhört.

Montag den 27. Juli 1612:
Jennet Preston wird des Mordes an Thomas Lister angeklagt.

Mittwoch den 29. Juli 1612:
Jennet Preston, gerade mal 9 Jahre alt, wird zu Tode verurteilt und in York gehängt.

Dienstag den 18. August 1612:
Das Verfahren gegen die Hexen von Pendle wird in Lancaster eröffnet. Anne Redfearn wird in erster Instanz freigesprochen. Elisabeth Device, James Device und Chattox werden der Hexerei angeklagt.

Mittwoch den 19. August 1612:
Anne Redfearn wird in zweiter Instanz doch der Hexerei beschuldigt und angeklagt. Weiterhin werden angeklagt: Alizon Device, Bessie Device, Katherine Hewitt, John Bulcock, Margaret Pearson und Isolbel Robey, Anne Whittle, James Device und Jane Bulcock

Donnerstag den 20. August 1612:
Die 10 Angeklagten werden im Gefängnis von Lancaster nach dem Schuldspruch gehängt.


Der Original Text stammt aus dem Buch Mystisches England und Irland von Richard Jones

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10.12.2011 11:13 Celeste ist offline E-Mail an Celeste senden Beiträge von Celeste suchen Nehmen Sie Celeste in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Celeste in Ihre Kontaktliste ein
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Ergänzend dazu noch dieses :
Nadeln, die ja die Prozesse auslösten, wurden von Hexen für magische Zwecke verwendet. Ganz wie im Voodoo stach man sie in Puppen, um Schaden zu bewirken.
In "pendletoday.co.uk" steht, das Haus sei im frühen 19. Jh. verschüttet worden.
Die Funde umfassten u.a. einen Herd aus dem 19. Jh. , viktorianisches Geschirr, ein Sitzbad und ein Bettgestell.

Ich habe meinen Katzen vom "moggy mausoleum" erzählt. Aber die sagen : "Du willst uns bloß Angst machen, Alter."
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Wow! danke fuer das Ausgraben dieses Berichts!

Es wuerde mich auf jeden Fall interessieren, mein Team auch. Ob wir allerdings die recht llange Anfahrt von 5 1/2 Stunden (ohne Pause) auf uns nehmen wuerden?

Auch wenn die Berichte ueber die Hexen von Pendle Hill sehr interessant sind, sollte man das GAnze mit Vorsicht geniessen... ob es sich dabei tatsaechlich um Frauen handelte, die sich mit Schwarzmagie beschaeftigten, oder aber einfach nur um Kraeuterfrauen, die womoeglich dem Paganismus anhingen ... Wiccas also.
Die Tasache, dass da eine Katze eingemauert war, reicht mir nicht als Beweis aus, denn es war bis vor gar nicht allzulanger Zeit noch gang und gaebe, dass ein Lebewesen in die Fundamente (lebendig) eingemauert wurde, quasi als Opfer um vor Unheil zu schuetzen. Es gibt in ganz Europa alte Gebaeude, bei denen man in den fundamenten Ueberreste findet... und das nicht nur von Tieren, sondern auch von Menschen (meist Obdachlose, unbeliebte Bauarbeiter und Tageloehner... Leute die von niemandem vermisst wurden).
Ursprung dieses Brauchs liegt in vorchristlicher Zeit, jedoch finden sich auch in Kathedralen und Kirchen ebensolche Ueberreste.

Das nur so nebenbei.

Interessanter ist da schon eher, WARUM das HAus vergraben war... warum sich jemand die Muehe gemacht hat es zu verstecken und nicht einfach dem Erdboden gleich zu machen.

Ich glaub ich werd da mal noch ein wenig recherchieren und schauen was ich zu der Location so ausgraben kann, auch bezueglich archaeologischer Funde etc.
Auch wenn mein Team wegen der Entfernung wohl nie dort PU machen wird, so fesselt mich die Location doch ziemlich.

Mein Mann hat uebrigens enge Verwandschaft in der Gegend, vielleicht koennte man eine PU ja mit einem Familienbesuch verbinden.

Jedoch kann ich mir vorstellen, dass dieses Haus, wie so viele Locations in UK sehr schnell als Spuktourismusmagnet dienen wird und man fuer eien PU dort kraeftig in die Tasche greifen muss. 400 - 800 £ sind hier fuer eine Location keine Seltenheit.

Liebe Gruesse,
Hella

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10.12.2011 16:46 GPS-Hella ist offline E-Mail an GPS-Hella senden Homepage von GPS-Hella Beiträge von GPS-Hella suchen Nehmen Sie GPS-Hella in Ihre Freundesliste auf
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Aber gern geschehen, ich hoffe, dass du deine Recherche uns dann auch zur Verfügung stellst. smile

Kann ich aber verstehen, wenn man sagt, man will diese Fahrt nicht unbedingt auf sich nehmen, obwohl, wenn mir die Möglichkeiten gegeben wären, würde ich es, wie du sagtest, mit dem Familienbesuch verknüpfen, oder ggf mir ein Cottage mieten und über das WE dort hinfahren.
Aber wie gesagt, hängt immer von den Möglichkeiten ab.
Vielleicht habt ihr auch ein befreundetes Team dort in der Nähe?

Was auch immer ihr für eine Richtung einschlägt, würden mich die Ergebnisse jedenfalls interessieren.


Gut möglich, dass die Pendle Hexen wirklich "nur" Wiccas gewesen sind, aber in der damaligen Zeit hat man das wohl nicht hinterfragt. Hexe war Hexe, ob Schadenszauber oder "guter Zauber".

Aber der Punkt ist wirklich interessant: Warum verschüttet man sorgfältig ein altes Haus, damit es nicht gefunden wird?
Ist es grundlos geschehen, oder hat derjenige, der das veranlasst hat, doch einen Grund, dass er das Haus verbergen will.
Und wenn ja, liegt es am Ruf des Hauses und der Gegend oder ist dort irgendwas anderes geschehen, was man so vertuschen wollte.

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10.12.2011 17:23 Celeste ist offline E-Mail an Celeste senden Beiträge von Celeste suchen Nehmen Sie Celeste in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Celeste in Ihre Kontaktliste ein
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So.. ich habe mal ein bisschen auf die Schnelle nachgeschaut.

Man vermutet, dass es sich bei den Hausresten um einen damals beruehmten "Hexenturm" handelt, an dem es Versammlungen von Hexen gegeben haben soll. Wie gesagt, man vermutet es.
Dann herrscht auch der Gredanke, dass das HAus einer gewissen Elisabeth Southerns (alias Demdike) gehoert haben soll, die eine der Raedelsfuehrerinnen des Hexenkults der Gegend gewesen sein soll.

Was dagegen spricht ist, dass das Gebaeude, so wie ich es verstanden habe, Steinfundamente hatte,, bzw ganz aus Stein bestaht/bestand... Elisabeth Southerns war allerdings eine alte, gebrechliche und sehr arme Frau, die in der Gegend als Bettlerin bekannt war... ebenso wie die meisten der anderen hexen, die in dem beruehmten Prozess verurteilt wurden.

Ich habe dazu mal eine Seite ausgegraben, die wirklich interessant ist, mit Gestaendnissen und Zeugenaussagen etc. Das meiste ist in altenglisch geschrieben, mit ein wenig Muehe jedoch durchaus verstaendlich und meiner Meinung nach sehr aufschlussreich... das Verhexen und Verfluchen von Vieh und Menschen, Fluesse ueber die Ufer steigen lassen, Missernten, schlecht gewordene Milch und Butter etc etc.... das Uebliche also, beruhend auf Unwissen und Aberglauben.
Echte Hexen? Ich wage es zu bezweifeln, eher arme Menschen, vom Leben gezeichnet, teilweisse verwirrt und auf das Wohlwollen der Mitmenschen angewiesen... was einen dann doch sehr schnell verbittern laesst.

Hier mal der Link zu der Seite:

http://www.pendlewitches.co.uk/

Sehr interessant dazu doch tatsaechlich auch:
http://en.wikipedia.org/wiki/Pendle_witches

@Celeste
Das Ganze waere immer auch eine Kostenfrage.
Ich wuesste jetzt aus dem Stehgreif kein Team, mit dem wir dort oben direkt befreundet waeren, aber da kann ich nur von mir selber reden... was fuer Kontakte meine ganzen Teamkolllegen haben, weiss ich nicht so genau.

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von GPS-Hella: 10.12.2011 18:03. Grund: Nachtrag

10.12.2011 18:01 GPS-Hella ist offline E-Mail an GPS-Hella senden Homepage von GPS-Hella Beiträge von GPS-Hella suchen Nehmen Sie GPS-Hella in Ihre Freundesliste auf
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Natürlich ist es immer eine Kostenfrage, die immer als erstes geklärt werden müssen, daher sagte ich ja, dass es auf die Möglichkeiten ankommt, die man ggf hat.
Wenn die Möglichkeiten es erlauben, würde ich sie wahr nehmen. Wenn es nicht funzt, dann geht es nun mal nicht.

Aber vielleicht findest du ja einen Weg für euer Team, oder aber, dass der Kontakt zu einem Team vor Ort zustande kommt.

Die Links sind ganz interessant, besonders der erste ist recht informativ und umfangreich.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, waren arme Menschen nicht in der Lage, ein Steinhaus zu besitzen. Ergo würde Elisabeth Southerns ausscheiden, weil sie max eine Holzhätte gehabt hätte?

Ich habe zwar noch nicht sehr viele Hexentürme gesehen, da viele auch nicht mehr existieren, aber müsste ein Hexenturm nicht eine gewisse Höhe haben, dass das gefundene Haus zu klein dafür sein dürfte, weil es eher an ein Wohnhaus erinnert?

Es sei denn, dieses Haus wurde als eine Art Gefängnis bis zur Hinrichtung der Hexen benutzt, was aber auch bedeuten müsste, dass weitere Häuser in der Umgebung sein müssten?

Was mich auch noch wundert, dass die Hexen wohl alle durch den Strang hingerichtet wurden. War da nicht der Aberglaube, dass nur das Feuer die Hexe vernichten konnte, ohne, dass sie weiteren Schaden anrichten kann?

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10.12.2011 19:19 Celeste ist offline E-Mail an Celeste senden Beiträge von Celeste suchen Nehmen Sie Celeste in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Celeste in Ihre Kontaktliste ein
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Nein... ich meinte nicht, dass Arme kein Steinhaus besassen... jedoch wuerde ich mal rein logisch davon ausgehen, dass sie wohl eher aermlicher wohnte.

Wenn ich mich richtig erinnere, stamd in den Artikeln, dass die Arbeiter auf das DAch gestossen sind... ein Turm wuerde fuer mich da auch schon mal ausfallen, denn der haette ja wohl mindestens 3 Stockwerke und waere dementsprechend hoch.

Ich wuerd sagen, wir warten einfach mal ein paar Wochen ab und schauen danach noch mal nach... mal sehen, was da dann fuer Erkenntnisse bei rueber kommen. Im Moment sind ja alle erst mal nur am Spekulieren.

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11.12.2011 12:03 GPS-Hella ist offline E-Mail an GPS-Hella senden Homepage von GPS-Hella Beiträge von GPS-Hella suchen Nehmen Sie GPS-Hella in Ihre Freundesliste auf
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Also wenn ich den ersten Text oben so lese, denke ich, dass da voreilige Schlüsse gezogen wurden. Ob das jetzt an der Yahoo-Redaktion oder tatsächlich an der offiziellen Annahme liegt, mag ich nicht beurteilen.

Zitat:
Die Tasache, dass da eine Katze eingemauert war, reicht mir nicht als Beweis aus, denn es war bis vor gar nicht allzulanger Zeit noch gang und gaebe, dass ein Lebewesen in die Fundamente (lebendig) eingemauert wurde, quasi als Opfer um vor Unheil zu schuetzen.


Ganz genauso sehe ich es auch. Das wurde häufig gemacht, es gab doch irgendwie auch Berichte von einem Haus, in dem man aus einer Wandnische die Katzenmumie entfernt hatte und anschließend irgendwelche schlimmen Dinge geschehen sind, sodass man sie wieder an diesen Ort zurück gestellt hat. Danach soll alles wieder ok gewesen sein... Ich weiß leider absolut nicht mehr, wo ich das gelesen hatte, liegt auch schon ein Stück zurück. Dennoch meine ich, dass es sehr häufig so war, dass diese mumifizierten Tiere allgemein als Glücksbringer gegolten haben und nichts mit Zauberei zu tun hatten.

Warum begräbt jemand ein Haus? Nun, ich habe damals nicht gelebt, kann also nur schwer meine Vermutung belegen. Aber ich denke spontan, dass es damals dem Besitzer vielleicht nicht möglich war es abzureißen, evtl war es baufällig oder dergleichen. Evtl befand sich auch etwas sehr wertvolles darin, was nicht gestohlen werden sollte und so hat man das Haus schlicht versteckt... Oder aber, gewagte These, das Haus war eine Art Grab für jemanden, also nicht nur für Katzen...

LG, sora

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Stranger that I am
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~Deine Lakaien~
In loving memory of the old highlander gone to the upper stars. Thank you for being with me.

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