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Zum Ende der Seite springen Der weinende Wald
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Zweiflerin Zweiflerin ist weiblich
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Der weinende Wald Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zwischen unserem Dorf und dem Nachbardorf liegt ein Wald, durch den die Hauptstraße führt. Auf etwa halber Strecke befindet sich ein kleiner Parkplatz, ganz und gar ohne Beleuchtung, aber direkt gegenüber einer Kreuzung, die die Hauptstraße schneidet.
Auf diesem Parkplatz, so wird sich erzählt, wurde vor Jahren ein kleines Mädchen ermordet. Der Täter wurde angeblich nie gefasst und seit dieser Zeit geschieht es, dass des Nachts ein klagendes Wimmern, wie von einem kleinen Kind, aus dem Wald zu hören ist.
Es erklingt, sobald man in den Wald hinein fährt und endet erst hinter dem Parkplatz wieder. Das Geräusch wird nachweislich nicht von den fahrenden Autos verursacht, ist ungeachtet dessen aber dennoch nicht in jeder Nacht zu hören.
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Weshalb ich das hier her poste, obwohl ich das Geräusch auch durchaus selbst gehört habe, ist leicht zu erklären: Der Mord, der auf diesem Parkplatz geschehen sein soll, wurde nie begangen.
Sicher gab es sowohl in dem einen, als auch in dem anderen Dorf bereits mehrere Dramen, in meinem eigenen Dorf wurden im letzten Jahrhundert mindestens ein Kind ermordet, ein anderes ertrank im elterlichen Pool, allerdings ist beides nicht auf diesem Parkplatz geschehen.
Was außerdem kaum jemandem bekannt ist, der sich nicht die Mühe macht, durch den Wald zu laufen ist, dass der Wald eine Senke hat, über die der Wind heult.
Zusammen mit der Bahnlinie, die nahe dieser Stelle entlang führt, werden so schon einmal durchaus unheimliche Geräusche erzeugt, die durchaus einem wimmernden Kind nahe kommen.
Spukerscheinungen treten auf der Hauptstraße nicht auf, das Geräusch ist wie gesagt, mit etwas Ortskenntnis erklärbar.
Aber ich fand es amüsant, dass jemand sich extra für dieses Geräusch einen Mord hat einfallen lassen Augenzwinkern
08.07.2011 14:28 Zweiflerin ist offline E-Mail an Zweiflerin senden Beiträge von Zweiflerin suchen Nehmen Sie Zweiflerin in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der weinende Wald Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Zweiflerin,

LOL klassische lokale Legende also. Klar, die meisten Legenden basieren tatsaechlich auf historischen Begebenheiten, aber manchmal halt auch nicht.

Ohne das Geraeusch selber gehoert zu haben, fallen mir spontan einige natuerliche Erklaerungen ein, u.a. Wind, oder aber, was wahrscheinlicher ist, nachtaktive Waldtiere, deren Stimmen DURCH den Wind kilometerweit zu heoren sind.

Ist das Geraeusch denn jahreszeitbezogen? Sprich, ist es nur in den warmen Monaten zu hoeren?

Liebe Gruesse,
Hella

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08.07.2011 16:36 GPS-Hella ist offline E-Mail an GPS-Hella senden Homepage von GPS-Hella Beiträge von GPS-Hella suchen Nehmen Sie GPS-Hella in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Hella,

nein, das Geräusch ist zu jeder Jahreszeit zu hören - aber eben dennoch nicht jede Nacht. Angeblich ist es tagsüber nicht zu hören, was allerdings klar ist, denn bei Tag ist die Straße gut befahren, da hört man nichts anderes als die Autos.

Wie gesagt, ich weiß, dass der Wald eine Senke hat und das Ganze funktioniert dann in etwa so, wie wenn man über einen Flaschenhals hinweg pustet. Außerdem gibt es in diesem Wald auch ein bewohntes Haus, es kann also durchaus sein, dass das Geräusch auch einmal vollkommen menschgemacht und dennoch nicht ernsthaft unheimlich ist Augenzwinkern
08.07.2011 16:58 Zweiflerin ist offline E-Mail an Zweiflerin senden Beiträge von Zweiflerin suchen Nehmen Sie Zweiflerin in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Zweiflerin
und das Ganze funktioniert dann in etwa so, wie wenn man über einen Flaschenhals hinweg pustet


Jetzt bin ich mal ein wenig der Zweifler:
Mag das mit dem recht scharfkantigen Flaschenhals noch recht gut funktionieren, so dürfte es bei einer natürlichen Senke schon schwer sein, da entsprechende Geräusche entstehen zu lassen.
Man sollte sich da vielleicht mal genauer umsehen, um des Rätsels Lösung zu finden.

LG. Gruselkind

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08.07.2011 17:17 Gruselkind ist offline E-Mail an Gruselkind senden Beiträge von Gruselkind suchen Nehmen Sie Gruselkind in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:



Mag das mit dem recht scharfkantigen Flaschenhals noch recht gut funktionieren, so dürfte es bei einer natürlichen Senke schon schwer sein, da entsprechende Geräusche entstehen zu lassen.

LG. Gruselkind


War vielleicht etwas doof erklärt mit dem Flaschenhals, aber da in dieser Senke die Bäume abgeholzt wurden, sie darumherum jedoch nur umso dichter stehen, verfängt der Wind sich dort etwas.
Die nahe Bahnlinie tut ihr Übriges und schon hört man ein Wimmern, das eigentlich nur der Beschaffenheit des Waldes geschuldet ist.
Ich bin zwar eigentlich ein kleiner Angsthase, aber gerade dieses Waldstück ist wirklich überhaupt nicht unheimlich.
08.07.2011 18:24 Zweiflerin ist offline E-Mail an Zweiflerin senden Beiträge von Zweiflerin suchen Nehmen Sie Zweiflerin in Ihre Freundesliste auf
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Es wäre kein Fehler, wenn bei der Wiedergabe von solchen Fällen auch der genaue Ort angegeben würde. So reden wir nur ganz allgemein über Sinnestäuschungen. Ich weiß genau, was man sich bei Nacht einbilden kann. Ermüdung des Auges zaubert Schatten, Bewegungen, Lichteffekte usw.. Das Ohr kann die Entfernung von Geräuschquellen kaum abschätzen. Einem Kameraden folgte eines Nachts eine unsichtbare Kreatur, die schwer keuchte und stehenblieb, wenn er stehenblieb und die auf Anruf nicht antwortete. Schließlich jagte er ein Magazin seines M-16 in die Nacht,was die Kuh nicht überlebte.
Das nur, um zu illustrieren, dass die Nacht alles fremdartig und gefährlich aussehen lässt. Allerdings beweist das gar nichts.
Mir ist noch ein Postenweg im sog. Unterland in Erinnerung, wo unsere Hunde, wilde, gefährliche Biester, sich mit gesträubtem Fell weigerten weiter zu gehen. Auch am Tag.
Man könnte jetzt darüber diskutieren, ob der Ort verflucht war oder nicht und ob es Legenden über ihn gibt.
Also, wenn man einen bestimmten Fall wirklich beurteilen will, muss man alle konkreten Einzelheiten kennen. Alles andere ist nur Tappen durch die Nacht.
15.07.2011 22:36 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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Besagte Waldstrecke ist die Hauptstraße zwischen Mottgers und Altengronau, zwei Dörfern im Sinntal, die zwar beide noch in Hessen liegen, aber bereits an Bayern angrenzen. Fulda ist von dort aus etwa eine halbe Stunde entfernt, Frankfurt etwa eine Stunde, ebenso wie Würzburg.

Wie gesagt, der Mord ist und bleibt lediglich eine Geschichte und ist nie geschehen. Daher kann das "ermordete" Mädchen auch schlecht spuken - es ist ja nie auf dem Parkplatz gestorben.
Auch wenn es Stellen in diesem Wald gibt, die mir persönlich Angst machen, gehört die Hauptstraße nicht unbedingt dazu. Das Geräusch, das viele als "Wimmern" beschreiben, ist meines Erachtens nach tatsächlich nur der Wind, der sich in den Ästen verfängt.
16.07.2011 17:56 Zweiflerin ist offline E-Mail an Zweiflerin senden Beiträge von Zweiflerin suchen Nehmen Sie Zweiflerin in Ihre Freundesliste auf
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FawltyTowers
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Was "Unheimliche" Geräusche anbelangt:

Ich wohne am Stadtrand, hinter dem Haus gibt es nur Felder und ein Waldstück. Wenn ich Abends mal dort spazieren gehe, höre ich die seltsamsten Geräusche. Aus diesen Tönen könnte sich ein Fantasiebegabter Zeitgenosse wohl die fantastischsten Geschichten zusammenbasteln. Aus Kopulierenden Igeln werden dann "Todesschreie", und aus herumtigernden Wildschweinen "Wesen auf der Suche nach unschuldigen Seelen". Wer unbedingt in die natürlichsten Geräusche der Welt etwas unheimliches hereininterpretieren möchte, soll dies gerne tun......ermordete Kinder sollte man dann allerdings aus solchen Hirngespinsten heraus lassen, dafür ist das Thema zu ernst.
16.07.2011 18:39
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Aviator
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Hat mir gefallen, dass "Zweiflerin" nun die Position des unheimlichen Waldstücks angegeben hat ! So kann sich der Leser ein eigenen Bild machen.
Was den anderen Einwand angeht : Natürlich kann eine schmatzende Ziege Geräusche machen, als käme gleich ein kadaverfressender Ghoul aus dem Gebüsch. Aber - funktioniert das nicht umgekehrt auch ? Wenn das Rascheln hinter mir nicht von einem scheuen Rehkitz kommt ? Sondern von Willy dem Würger ?
Der Stadtmensch kann in der Natur nicht mehr erkennen, was "im Busche" ist. So oder so... .
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass es unmittelbar vor dem Auftauchen einer Gefahr unheimlich still wird. Im Hangar hören die Mechaniker auf zu klappern und zu schwatzen. Schon verpufft Benzin. Im Wald hören die Vögel auf zu singen, und schon wird jemand von einer Maschine zerquetscht.
See what I mean ?
16.07.2011 20:08 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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Stimmt, speziell Igel können Geräusche machen, dass man denken kann, es kommt gleich eine Horde Wildschweine aus dem Gebüsch gerannt.

Trotz allem finde ich den weinenden Wald interessant, und würde es toll finden, wenn es dir gelingen würde, davon mal eine Aufnahme von dem Geräusch hier einzustellen, weil ich mir das schwer vorstellen kann.

Ich wohne direkt am Wald, da kennt man schon alle möglichen Geräusche, die entstehen können, auch solche, die entstehen, wenn der Wind darüber wütet, ein Heulen kenne ich jedoch nur dann, wenn bauliche Strukturen vorhanden sind.

Es ist schon gut, wenn der User den genauen Ort des Geschehens beschreibt, bei einem Wald habe ich da auch weniger Bedenken, sollte es doch um Gebäude gehen, sollte man sich eine Veröffentlichung genau überlegen, schnell entsteht hier ein Spuktourismus, welcher, wenn erst einmal im Netz bekannt, nur schwer wieder einzudämmen ist.

LG. Gruselkind

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20.07.2011 20:17 Gruselkind ist offline E-Mail an Gruselkind senden Beiträge von Gruselkind suchen Nehmen Sie Gruselkind in Ihre Freundesliste auf
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Huhu Gruselkind,

in dem Wald - gerade etwas oberhalb der Stelle, an der dieses Geräusch auftritt, steht tatsächlich ein Haus. Ich weiß nicht, ob ich es noch schaffe, das Geräusch aufzunehmen, weil ich gerade schon beinahe mitten im Umzug bin und ehrlich gesagt auch keine Gerätschaften habe, mit denen ich das Geräusch aufgenommen auf den Computer bekomme.
Mein Handy zickt leider, sobald ich es an den Rechner anschließe, trotz mehrmaliger Installation des benötigten Programms.
Durch den Wald, etwas oberhallb der Strecke führen auch Bahngleise. Für mich klang das Geräusch tatsächlich nur nach einem näher kommenden Zug. Da wir allgemein in einem Talkessel wohnen und sich auch diese Strecke noch in diesem Kessel befindet, ist das ganz gut möglich. Innerhalb unseres Dorfes klingen singende Gleise nicht unbedingt anders.
Allerdings wird das Geräusch hier nicht auch noch durch in eine völlig frei erfundene Geschichte mit Angst verfälscht. Selbst mein Urgroßvater weiß nichts von einem angeblichen Mord auf dem Parkplatz und auf den ist, was örtliche Schauermärchen angeht, Verlass.
21.07.2011 11:55 Zweiflerin ist offline E-Mail an Zweiflerin senden Beiträge von Zweiflerin suchen Nehmen Sie Zweiflerin in Ihre Freundesliste auf
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Glaube nichts von dem, was du hörst und nur die Hälfte von dem, was du siehst ! Das gilt nicht nur für den Alltag sondern erst recht für nächtliche Beobachtungen. Während die menschlichen Sinne tagsüber noch einigermaßen verläßlich sind, kann man ihnen nachts nicht mehr trauen.

Aber mit der Wissenschaft ist es erst recht so eine Sache.

Am Dienstag waren alle französischen Zeitungen voll vom Meteoritenabsturz über der Bretagne. Um 5.15 Uhr hatte ein lauter Knall die Menschen geweckt.
Gefolgt von einer Feuerkugel, die man noch im Pariser Raum sah. Die dt. Medien haben nichts berichtet, aber man muss nur die Portale von Le Figaro oder Ouest France anklicken. Gefunden hat man ...nichts.

Worauf ich hinaus will : Die Leute wandten sich an Planetarien , Behörden und was weiß ich wen. Aber alles, was von dort kommt sind Vermutungen. Keine Radaraufzeichnungen, keine Trümmer - nichts. Im Gegenteil : Das Planetarium von Rennes sammelt Zeugenaussagen von Leuten. Es waren wohl Tausende von Augenzeigen unterwegs.
Wenn nicht einmal so ein spektakuläres Ereignis von der Wissenschaft überhaupt registriert wird - was will man dann von ihr erwarten, wenn es um Spuk in Häusern, Wäldern und sonstwo geht ?
21.07.2011 13:46 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Aviator,

es ist nicht einmal so, dass ich nicht an Geister glauben würde. Ich bin der Meinung, dass es durchaus welche geben kann, aber ich glaube nicht, dass das im Falle unseres Waldes so ist. Es gibt Stellen, da würde ich sofort sagen, dort stimmt etwas nicht, einfach, weil dort ein Gefühl vermittelt wird, das zumindest mir die Haare zu Berge stehen lässt.
Aber gerade das Stück, in dem dieses Geräusch zu hören ist - irrwitzigerweise dann, wenn ein Zug gerade vorbei gefahren ist, eine Stelle weiter vorne sieht man das - ist alles andere als unheimlich. Wie gesagt, in diesem Wald leben Menschen.
Der Mord, der angeblich dort stattgefunden haben soll, ist tatsächlich niemals geschehen, ebenso wenig wie bekannt wäre, dass Kinder in diesem Wald verschwunden und/oder gestorben wären. Die Dörfer hier sind alle nicht besonders groß und ich wüsste definitiv, wenn es eine alte Spukgeschichte über den Wald gäbe, der schließlich an einer anderen Stelle angeblich einen Treffpunkt für die Hexen hatte.
Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass der Mord, der auf dem Parkplatz zwischen Altengronau und Mottgers stattgefunden haben soll, nie passiert ist und dass ich mich, als wir die Stelle erreicht hatten, von der aus das Geräusch zu hören ist, alles andere als unwohl gefühlt habe.
Es war mitten in der Nacht, es war neblig und besagtes Geräusch war auch zu vernehmen.
Natürlich gibt es unerklärliche Vorkommnisse und ich würde nicht behaupten, dass es die hier nicht gibt. Aber was den Wald angeht, bin ich wirklich der Meinung, dass jemand sich auf Kosten der Angst anderer einen bösen Scherz erlaubt und die Geschichte mit dem spukenden Mädchen einfach nur erfunden hat.
21.07.2011 17:29 Zweiflerin ist offline E-Mail an Zweiflerin senden Beiträge von Zweiflerin suchen Nehmen Sie Zweiflerin in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Zweiflerin,
Sicher birgt ein Wald, der unheimlich wirkt und in dem rätselhafte Geräusche zu hören sind, nicht unbedingt Geister. Die Luft ist Trägerin von Schallwellen. Sie ist ein Gasgemisch, unterschiedlich dicht und mit Feuchtigkeit gesättigt und verzerrt schon deshalb die Töne.

Es ist ganz richtig, sich nicht auf blinkende und piepsende Messgeräte zu verlassen und stattdessen dem Gespür zu folgen.

Mit den Zeugen ist das so eine Sache. Wenn man bedenkt, wie unterschiedlich Zeugen schon ein wenig zurückliegendes Ereignis beschreiben... . Wenn es dann um Vorgänge geht, die vielleicht 100 Jahre zurückliegen, als der Parkplatz noch Wiese war, ist es hoffnungslos. Auch in jüngerer Zeit ist das, was nie inder Zeitung stand, nie passiert.

Es ist eine Tatsache, dass wir auf Gräbern leben. Das müssen keine vergessenen Indianerfriedhöfe sein, aber wir wissen auch nicht, was unter Napoleon oder Gustav Adolf an der Stelle geschehen ist.

Bis dann !
21.07.2011 19:58 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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*lach* So gesehen wohne ich tatsächlich zumindest direkt neben einem alten Friedhof.
Ich hatte das Glück, selbst meine Ururgroßmutter kennenzulernen - und das quietschlebendig -, weswegen ich relativ sicher weiß, dass kein Mord in den letzten 150 Jahren dort passiert sein kann. Meine Familie ist recht abergläubisch und vor allem waren meine Urgroßmütter recht gut über das, was hier so in diese Richtung ging, informiert.
Leider habe ich "Die Bergwinkelgeschichte" noch nirgendwo finden können, aber in diesem Buch steht tatsächlich sogar so ziemlich jede Sage, die es über diese Gegend gibt.
Meine Uromi konnte die darin stehenden Geschichten fast so auswendig wie "Der Wolf und die sieben Geißlein" und gerade dieser angebliche Parkplatzspuk wäre etwas gewesen, was sie sofort erzählt hätte, wäre etwas dran.
Allein schon, weil es nichts effektiveres gegeben hätte, um meinen leiblichen Vater von nächtlichen Besuchen abzuhalten. Der Mann hat eine furchtbare Angst vor Geistern und wäre DIESE Strecke dann sicher nicht mehr bei Nacht gefahren.
Meine Uroma wusste das.
Genau deswegen denke ich tatsächlich - auch abgesehen von meinem eigenen Gefühl - dass an dieser Geschichte vom spukenden Mädchen wirklich kein einziger Funken Wahrheit ist Augenzwinkern
21.07.2011 20:25 Zweiflerin ist offline E-Mail an Zweiflerin senden Beiträge von Zweiflerin suchen Nehmen Sie Zweiflerin in Ihre Freundesliste auf
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Ich will Ihnen gerne glauben, dass an der Mordgeschichte nichts dran ist und die Geräusche im Wald harmlos sind.

Gelegentlich kommen Kollegen von der (amerikanischen) Kriegsgräberfürsorge zu mir. Es gibt noch 40 000 unbekannte Grablagen von G.I.s in Europa und Asien. Wenn wir dann vor Ort sind, um zu suchen, findet man noch eine Menge Leute, die sagen, dass sie den Krieg erlebt haben. Fragt man dann nach einem bestimmten Vorfall, Tag, Ort, sagen sie dir : "Da saß ich grade im Keller, da war ich im Nachbardorf" usw.. Auch wissen sie nicht mehr, ob der Panzer links oder rechts der Straße stand, gebrannt hat oder nicht, etc. etc..

Das ist kein böser Wille, das ist das menschliche Gedächtnis. Ich bin sehr vorsichtig geworden mit sowas.

Nun, jedenfalls konnte man am Beispiel mit dem Wald erörtern, wie es sich mit Sinnestäuschungen verhält und, ob man Legenden trauen kann oder nicht.

Bis dann !
21.07.2011 22:12 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Zweiflerin ! Jetzt muss ich die Geschichte doch noch einmal aufgreifen und Ihnen ein klein wenig widersprechen !
Ich hatte ein idyllisches, hessisches Dorf vor Augen, wenn man von Mottgen spricht. Aber Sie sollten nicht so sehr in den Sagenbüchern nachforschen, wenn Sie eine Spur zu einer Bluttat suchen. Versuchen Sie mal eine Chronik von 1944/45/56 zu finden.

Dort im Sinntal muss ein riesiges Flüchtlingslager gestanden haben. Flüchtlinge, das heißt Elend, Armut, Verbrechen und endemische Gewalt. Natürlich weiß ich nicht, ob in dem fraglichen Wald tatsächlich etwas vorgefallen ist und wenn ja, was.

Aber - sorry - das Bild vom ruhigen Örtchen, wo die Welt immer in Ordnung war, stimmt so nicht.

Ich bin sicher, dass man beim genauen Forschen auf ein hohes Maß Gewalt und Blutvergießen in dieser Gegend stößt. Und damit spreche ich noch gar nicht von den eigentlichen Kriegsereignissen im Sinntal.

Also, ich hoffe, dass Sie uns bald etwas Fundiertes mitteilen können !
Cheers
21.07.2011 22:47 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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Der "weinende Wald" hat allen Anlass zu weinen. Eine Internet-Recherche hat ergeben, dass dort in der unmittelbaren Nachkriegszeit vermutlich schlimme Dinge vorgekommen sind. Offenbar war er absolut keine Postkartenidylle.

Dieses Resultat, das ich gleich vorstellen werde, wirft aber auch die Frage auf, was die Themenstarterin mit ihrem Post bezweckt hat. Kann es sein, dass sie als Einheimische die historischen Fakten nicht kannte ?

Ab Nov.1945 trafen in Viehwaggons Deutsche in Mottgers ein, die man zwangsweise aus Polen, Ungarn und der CSSR ausgesiedelt hatte. An der Zahl bestehen erhebliche Zweifel, aber es waren Tausende.
Diese Menschen waren das wandelnde Elend. Krank, mittellos, von den Einheimischen bemitleidet oder gehasst. Sie lebten in einem Barackenlager am Flüsschen Sinn. Wenige Kilometer südl. lag der Wald, um den es geht.

Die tägliche Ration betrug ca. 1.000 Kalorien. Wer konnte, verdingte sich im Steinbruch. Der Rest ging betteln.

Der Schwarzmarkt blühte und mit ihm das Verbrechen. Banden von "D.Ps"( Displaced Persons ), Fremdarbeitern, durchstreifen die Gegend und nahmen sich, was sie wollten.

Viele Flüchtlinge überlebt nur dank der ölhaltigen Bucheckern oder der Blaubeeren, die sie im Wald fanden.

1948, als normale Verhältnisse einkehrten, wurde das Auffanglager Mottgers aufgelöst.

In welcher Beziehung stand nun der "weinende Wald" zu den Flüchtlingen und ihrem Elend ?

Wie wir ausgiebig gehört haben, durchschneidet ein Ferngleis, das von Würzburg her kommt, den Wald. Auch die Flüchtlinge kamen in ihren Viehwaggons aus dieser Richtung.

Erfahrungsgemäß starben auf diesen Transporten unzählige Menschen, weil sie zu alt, zu jung, zu schwach, zu krank waren.
Vor der Einfahrt in den Zielbahnhof ließ das Zug- und Wachpersonal daher die Toten ausladen. Schließlich bestand Seuchengefahr.

Wo war nun ein geeigneter Platz, Tote zu entladen ? Genau, in jenem Wald. Sie wurden unzeremoniell bestattet und mit Löschkalk bedeckt. Niemand stellte Fragen... .

Eine andere Sache war die Jagd nach Beeren und Bucheckern, die man zum Überleben brauchte. Im Wald streunten die Banden, um ihrerseits Jagd auf den letzten Besitz eines Flüchtlings, oder auf Mädchen und Kinder zu machen. Das war die Realität von 1945 !

Es wäre nach alledem verwunderlich, wenn es im im Wald zwischen Mottgers und Altengronau keine Übergriffe und Morde gegeben hätte.

Wie uns aber jemand erzählen kann, es sei sicher, dass das Gerücht um den oder die Toten unbegründet sei, ist mir schleierhaft. Hat die "Ururomi" der Themenstarterin nichts von diesen Verhältnissen gewusst ? Auch nicht Uromi, Omi und Mutti ? Wenn man ihn für dumm verkaufen will wie hier, wird auch ein alter MP leicht ungehalten !!!

Gut, ich denke, dass in diesem Wald die Wissenschaftler unter uns eine echte Aufgabe hätten.
Aber nicht nur sie. Hier sind wahrscheinlich auch die Umbetter der dt. Kriegsgräberfürsorge gefordert.
Vielleicht gelingt es auf diese ungewöhnliche Weise, ein unbekanntes Grab / Massengrab oder mehrere Einzelgräber aufzuspüren.
22.07.2011 14:52 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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Gut recherchiert Aviator, muss ich schon sagen, da scheint ja so einiges abgegangen zu sein.
Dennoch solte man dem Geräusch genauer auf den Grund gehen, denn wenn es fast immer zu hören ist, liegt doch eine natürliche Ursache nahe.
Trotz allem ein guter Ort für Erforscher der Heimatgeschichte, so ist auch interessant, wie solche Geschichten entstehen, da wird von einem ermordeten Mädchen gesprochen, und der Ort entpuppt sich als eine Stelle, wo das pure Grauen in nicht allzuferner Vergangenheit gewütet hat.

Dennoch finden oftmals Verbrechen statt, welche all zu schnell wieder in Vergessenheit geraten, so wurde vor etwa 40 Jahren in einem Wald in meiner Nähe eine Frau brutal ermordet, der Mord wurde aufgeklärt, und trotz allem weiß heute noch kaum jemand davon, woran man sieht, wie schnell so etwas in Vergessenheit gerät, Nicht alles findet man im Net, will man also einen Mord vor einigen Jahren ausschließen, sollte man schon Zugang zu örtlichen Polizeiakten haben.

LG. Gruselkind

__________________
Regnets im Mai, ist der April vorbei
22.07.2011 17:39 Gruselkind ist offline E-Mail an Gruselkind senden Beiträge von Gruselkind suchen Nehmen Sie Gruselkind in Ihre Freundesliste auf
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Abend Gruselkind !
Dies waren nur Informationen, die man im WWW zusammensuchen kann - und Deduktionen. Um fundierte Kenntnisse zu erlangen, muss man im Kreisarchiv und bei den Lokalzeitungen forschen. Polizei- und Gerichtsakten sind nur bei berechtigtem Interesse einzusehen und das auch nicht immer.

Es ging nur darum aufzuzeigen, dass es hier Opfer gegeben haben muss. Auch kann man sich nicht hinstellen und behaupten, dort sei ganz, ganz sicher nix passiert, weil Verwandte das wissen müssten und, und, und.

Was nun die gespenstischen Geräusche angeht, kann man das nicht vom Schreibtisch aus beurteilen. An der Bahnlinie sind auch Tunnel, die Schallwellen deformieren können. Hier müssen, wie gesagt, wissenschaftlich arbeitende
Sachverständige ran.

Schließlich sollte man sich nicht in die Behauptung verbeißen, dass es sich um eine Frau / ein Mädchen handelt, die umkam.
Persönlich denke ich, dass es dort Gräber gibt, ihren Inhalt kenne ich nicht.
22.07.2011 20:09 Aviator ist offline E-Mail an Aviator senden Beiträge von Aviator suchen Nehmen Sie Aviator in Ihre Freundesliste auf
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