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Zum Ende der Seite springen Wieso haben Kinder Angst vor Geistern
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Abbadon Abbadon ist männlich
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Dazu muss ich sagen wir gehören zu den Säugetiere und die Instinkte sind immernoch verhanden.
Geh Nachts in den Wald und du hörst was was ist die erste Reaktion? Neugier und Angst

Menschen sind Herdentiere alleinsein macht Angst. (Situationsbedingt)
Und bei Kindern seh ich das so ihr kennt bestimmt die Geschichten.

Der schwarze Mann kommt.
Oder unne im Keller is der Rotzn (So hat meine Oma verhindert das ich in de Keller geh) Augenzwinkern

Aber irgendwann bin ich doch runter Augenzwinkern

Und ich Schätze das Prägt.

__________________
Hoffnung ist der erste Schritt auf der Strasse der Entäuschung.
03.05.2015 11:31 Abbadon ist offline E-Mail an Abbadon senden Beiträge von Abbadon suchen Nehmen Sie Abbadon in Ihre Freundesliste auf
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Kojakfrise Kojakfrise ist männlich
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Hallo zusammen!

@ Abbadon: Wir, angeblich zu den Säugetieren und zwar wohl der Gattung ´Homo sapiens sapiens´ angehörend, haben uns -so glaube ich- schon superweit vom echten Verständnis für die Natur mit all ihren Möglichkeiten und Gefahren entfernt (sapiens soll angeblich soviel wie "vernunftbegabt" heißen: GELÄCHTER!).

Eigentlich wollte ich ja schreiben, dass von den von Dir beschriebenen Urinstinkten (ich bitte darum, das Wort RICHTIG zu interpretieren! großes Grinsen ) nur noch die Angst vor Feuer und die Angst vor Wassermassen übrig geblieben ist. Leider wurde ich eines besseren belehrt: Nachdem ich nämlich auf einem bekannten Portal gesehen hatte, wie sich ein Kid freiwillig seine Hose mit Benzin tränkt; anzündet und -während seine beiden "Freunde" ihn filmen- wie ein Gaskranker durch die Gegend rennt.

So weit, so hohl. Nun hatte sich der brennende Heinz vermutlich gedacht: OK! Wenn die Szene im Kasten ist, schmeiss´ ich mich auf den Boden, wälz mich ein wenig herum und das Feuer geht aus! COOL!

Jetzt musst Du aber nicht denken, dass seine Kumpels ihm in irgendeiner Weise geholfen haben, als er seine fatale Fehleinschätzung bemerkt hat: die haben schön mit der Handycam draufgehalten ... Keiner hatte auch NUR DARAN GEDACHT, IRGENDETWAS zum Löschen für den Fall der Fälle bereit zu stellen ... verwirrt

Nun weiß ich nicht: Ist der Instinkt verloren gegangen? In Physik nicht aufgepasst? Saudumme Eltern? Oder wollte er sich einfach nur für den "Darwin-Award" bewerben?

Dass Menschen heutzutage noch Herdentiere sind, würde ich SO nicht mehr unterschreiben; eher im Gegenteil (Stichwort: Neid).

Dass mit dem nachts allein im Wald: Naja, kommt drauf an. Wenn man "ohne alles" nachts allein im Wald rumkraucht und hört etwas undefinierbares, geht wahrscheinlich jedem die Pupe ... Als ich damals in Shilo (Bw-mässig) nachts Alarmposten schieben durfte und das Wolfsgeheule immer näher kam, hat man einfach das G3 durchgeladen (scharfe Munition; "Herr bin ich über Leben und Tod!" Augenzwinkern ) und schon hatte man nicht mehr SO VIEL Schiß; da geb´ ich Dir mit Deinem "situationsbedingt´ mal recht.

Ich bleib´ aber dabei, dass Angst vor Geistern anerzogen wird; schließlich sind ganz kleine Kinder komplett ungebildet, also blöde (bitte nicht falsch verstehen!). Wenn Du ihnen erzählst: Die Sonne ist grün, dann ist sie das auch.


Viele Grüße an Alle! Heiko

PS: Was ist denn ein "Rotzn" genau? (klingt so bayerisch / ösimäßig) großes Grinsen

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...Wer nichts weiß, muß alles glauben...

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Kojakfrise: 05.05.2015 04:10. Grund: ... Feuer frei ! ...

04.05.2015 23:37 Kojakfrise ist offline E-Mail an Kojakfrise senden Beiträge von Kojakfrise suchen Nehmen Sie Kojakfrise in Ihre Freundesliste auf
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Es gibt eine Menge Leute, die nachts alleine im Wald herumwuseln und nicht den Funken einer Angst haben.
Es gibt auch genug Leute, die alleine in ein verlassenes Haus gehen, wo es angeblich spuken soll und haben null Angst.

Ich glaube nicht, dass die Angst vor der Dunkelheit eine angeborene Urangst ist. Dann hätte sie ja jeder. Aber so ist es nicht, und es ist auch keine klitzekleine Minderheit, die da ohne Angst ist.

Ausserdem ist es ein Unterschied ob ich nur Vorsichtig bin oder Angst vor etwas habe. Wenn ich nicht weis, welche Folgen eine Handlung oder Begegnung oder die Reaktion eines Wesens hervorruft, dann muss ich ja nicht zwangsläufig Angst davor haben.
Angst kann ich nur haben, wenn ich davon ausgehe, dass mir Leib und Leben gefährdet wird. Dazu muss ich aber eine Ahnung haben, von dem was ich erwarten kann.

Wenn ich mich schonmal an etwas scharfem geschnitten habe, dann weis ich, das das weh tut. Folglich habe ich Angst, unter einem Fallbeil hindurchzugreifen, weil ich weis, was passiert, wenn es fällt, und dass das unangenehm wird.
Wenn ich aber 1000 mal nachts alleine durch den Wald laufe oder durch den Keller oder sonstwo und nie passiert etwas dann entwickele ich auch keine Angst davor.
Wenn ich mir irgendwelche Horrorfilme ansehe, wo nachts im Keller Leute von einem Schattenhaften Wesen zerstückelt werden, dann kann ich aber eine Angst vor der Dunkelheit (eigentlich vor den Viechern in der Dunkelheit, denn die Dunkelheit an sich tut mir ja nix) entwickeln. Und selbst da spielt es eine Rolle ob man überhaupt daran glaubt, dass es übernatürliche Schattenwesen gibt, die mich mit Vorliebe genüßlich in dunklen Kellern zerstückeln.

Also wenn ein Kinde keinerlei Erfahrung darin sammelt, dass in seinem dunklen Kinderzimmer irgendwelche Schattenwesen oder Monster hausen, die ihm tatsächlich wehtun, es also keinerlei Wissen oder Efahrung damit gesammelt hat, und auch nie Geschichten darüber gehört hat, dass es böse Wesen gibt, die kleine Kinder gerne verletzen, woher sollen sie dann diese Angst entwickeln?

Meiner Meinung nach können sie das nur durch äußere Einflüsse. Wenn ich meinem Kind erzähle, dass in unserem Keller der fiese Möp sitzt und kleine Kinder frisst, weil ich sie damit vom Keller fernhalten will, dann entwickle ich doch beim Kind aktiv eine Angst vor Menschenfressenden Monstern im Keller.
Dann muss ich mich auch nicht wundern, dass das Kind dann auch im Kinderzimmer nachts im Dunkeln, wenn sich Schatten an der Wand bewegen Angst hat, dass der fiese Möp aus dem Keller hoch ins Kinderzimmer kommt...

großes Grinsen

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05.05.2015 08:11 Schattenmann ist offline E-Mail an Schattenmann senden Beiträge von Schattenmann suchen Nehmen Sie Schattenmann in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Schattenmann Dazu muss ich aber eine Ahnung haben, von dem was ich erwarten kann.


Ist es nicht das unerwartete was uns Angst macht?

Sagen wir als "Bsp" die Ghosthunter die sich mit Spukhäusern usw auskennen und irgendwann mal an einen Ort kommen der mehr beinhaltet als Kamera aufstellen oder im Dunklen Zimmer sitzen und zu rufen " Ist da jemand?"
Soll aber bitte ihre Forschung nicht Schmälern!
Und wenn 1000 mal nichts passiert ist stumpft man irgendwann ab!?
Sie sind 2-3 Stunden dann beginnt es man hört ein Klopfen die Maschinrie Versagt die Türen gehen nicht mehr auf, die Taschenlampen versagen.Der erste wird gepackt und an die Wand geschleudert und sag mir nicht sie werden keine Angst haben.
Sie sind ja auf der Suche nach sowas, weis jetzt nur nicht ob ich ihnen Glück wünschen soll Augenzwinkern
Nimm einem Menschen seine Sicherheit dann bleibt nur noch die nackte Angst.

Ur-Instinkte

Du schwimmst im Meer bemerkst das was dich was Umkreist ein "Hai" Was fällt dir als erstes ein?

"Schwimm"

Du läufst durch den Wald hörst ein Brummen drehst dich um und ein Bär steht vor dir. Erster Gedanke?

"Renn" Und net mach dich klein oder geh ja net auf einen Baum.

Fluchtinstinkt?

Und dann zu denen die Nacht's in den Wald gehen das mag in unseren Breitengraden so sein abgsehn von Wildschweinen und abundzu ein Wolf/Bär is da nichts was uns gross Angst macht.
Aber in Afrika, Amazonas, Australien möchte ich nicht unterwegs sein in der Nacht?

Und die die das machen dort haben Erfahrung und Wissen auf was sie einlassen.
Aber en normalo wie ich wer weis Augenzwinkern

Herdentiere

Siehste doch Täglich auf Youtube irgend ne gestörte Gruppe die auf Schwächere geht und ihre tolle Leistung noch Filmen....... Stärke in der Gruppe nennt man das .....

Und die Typen die ihren Kumpel filmen beim Verbrennen.Was soll ich dazu sagen?
Mittlerweile sind wir so dermaßen Abgestumpft.....

@Kojakfrise

Der Rotzn is Pfälzisch soweit ich weis Augenzwinkern
Hab im Keller gesucht aber ihn nie gefunden Zunge raus

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05.05.2015 17:59 Abbadon ist offline E-Mail an Abbadon senden Beiträge von Abbadon suchen Nehmen Sie Abbadon in Ihre Freundesliste auf
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Also da wir jetzt ja immer das Thema "im Wald" als Beispiel haben, muss ich nochmal eine Geschichte von meinen Kindern loswerden.
Mein Mann ist Jäger (ja ich hör die Buh Rufe, aber erstmal mit der Materie befassen und dann Buh schreien, bitte) und als meine Kleine 4Jahre alt war und die Grosse 7, hat er sie abends mit auf die Jagd genommen und auf einem Hochsitz ein paar hundertt Meter von seinem entfernt gesetzt. Der Nachbarjunge war auch noch mit, damals 5 Jahre alt.

Also mein Mann sitzt da und versucht halt in der Finsternis irgendeine Wildsau auszumachen.
Doch dann hört man es vom anderen Hochsitz "Papa, ich muss mal!" Ok, vom Hochsitz runter, Kind runter holen, damit es sein Geschäft erledigt. Kaum hat er sie abgeliefert, fängt der Nachbarjunjor an "Ich hätt jetzt Hunger". Pech- Papa steigt wieder auf seinen Hochsitz und wartet weiter. Ruhe - kein Schwein in Sicht - der Hund schnarcht.
Nach ca. 1/2 Stunde "Paaapaaa! Mir ist so schlecht...." Papa stöhnt, steigt vom Stiz, derweil mein Tochterkind vom Hochsitz reiert.
Der Abend war gelaufen. Er hat die drei überhaupt nicht änglstlichen Kinder eingepackt und ist heimgefahren.
Sie sind noch öfters mit auf den Ansitz, mal haben sie geschlafen, mal Äpfel gefuttert oder zuviel gequasselt. Aber Angst hatten sie nie.

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09.05.2015 17:50 Mystica ist offline E-Mail an Mystica senden Beiträge von Mystica suchen Nehmen Sie Mystica in Ihre Freundesliste auf
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Ajo wenn de Papa dabei is muss man vor nichts Angst haben Augenzwinkern

Wenn wenn ich darüber Nachdenke sind alle Ängste anerzogen.
Die ganzen Geschichten Schwarzer Mann, Gespenster Hexen usw sind alles Erfindungen um Ängste zu Schüren.

Da wir heute so Aufgeklärt sind sind die ganzen Geschichten hinfällig da wir Wissen das gibts ja garnicht.
Diente alles zum Schutz der Kinder sozusagen "Geh mit niemanden mit oder geh net in de Wald Haus oder Sonstwas.

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10.05.2015 01:00 Abbadon ist offline E-Mail an Abbadon senden Beiträge von Abbadon suchen Nehmen Sie Abbadon in Ihre Freundesliste auf
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Jemand der sich mit Tieren auskennt, weis, wann er vor Tieren fliehen muss und wann nicht. Und so jemand hat bei bestimmten Tieren dann eben keine Angst, weil er die Situation handeln kann. Jemand der keine Ahnung hat, rennt einfach weg.
Aber eben nicht jeder... wie ich sagte, es kommt drauf an, was man "erwartet" und welche Erfahrung man gemacht hat.

Du gibst auch seltsame Beispiele... Wenn vor mir ein Raubtier steht, das 4 mal so groß ist, wie ich, Ein Maul voller Reißzähne hat und Krallen und so weiter, und ich in meinem Alter und auf Grund meiner Erfahrung weis, dass das Ding mir echt weh tun wird, klar hab ich dann Angst.
Wenn nun aber ein Kind da steht, das noch niemals von einem Lebewesen verletzt wurde und Tiere nur als kuschel-Haustiere kennt. Das noch niemals angeschrieben, geschlagen oder sonstwie bedroht wurde. Wenn so ein Kind jetzt im Wald rumstapfen würde und da vorne einen Bären sieht, der gerade am Boden rumschnüffelt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass es neugierig auf den zukrabbelt. Und eben keine Angst hat. Weil es eben nicht weis, dass der Bär es einfach so mit einem Haps töten könnte. Selbst wenn der Bär sich aufrichtet und drohgebärden macht, kann ich mir gut vorstellen, dass das Kind unbeeindruckt weiter auf ihn zukrabbelt. Weil es nur das flauschige Fell sieht und das berühren will.

DAS wäre das Beispiel das sich auf das Thema bezieht, das ich gestartet habe, und nicht, dass sich ein Erwachsener Mensch mit Lebenserfahrung schnell aus dem Staub macht, wenn er einen Bären sieht.
Ich hatte die Frage in den Raum gestellt, woher Kinder ihre Angst bekommen, und dass ich glaube, dass sie anerzogen wird oder durch Erlebnisse entsteht und dass man ohne diese Erlebnisse und ohne diese Erfahrung eben nicht zwangsläufig Angst vor etwas hat.


@ Abbadon
Ich kenne keinen Ghosthunter der gepackt und an die Wand geworfen wurde. Das ist Hollywoodblödsinn. Wo hast du das denn her? Das kann eigentlich nur aus einem Film sein.
Wie ich schon sagte... Horrorfilme prägen. Jemand der keine Ahnung von der Materie hat und sein Wissen nur aus "Paranormal Activity" hat, und glaubt, das hätte mit der Realität zu tun, der glaubt wirklich, dass Geister einem echten Schaden zufügen.
Als Geisterjäger sitzt man in einem dunklen Raum, von dem Zeugen gesagt haben, dass dort "etwas" ist, und man fordert dieses "Etwas" auf, einen zu berühren. Teilweise provoziert man dieses "Etwas", damit man eine Reaktion bekommt. Glaubst du das würden wir machen, wenn wir davon ausgehen, dass wir "gepackt und an die Wand geworfen" werden?

Hollywood-Geister haben nichts mit der Realität zu tun.

__________________

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Schattenmann: 11.05.2015 08:54. Grund: .

11.05.2015 08:53 Schattenmann ist offline E-Mail an Schattenmann senden Beiträge von Schattenmann suchen Nehmen Sie Schattenmann in Ihre Freundesliste auf
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@Schattenmann

Hab ich schon bestägt in meinem vorigen Beitrag das du Recht hast.
Ohne Erfahrung oder es vorgelebt zu bekommen hätten Kinder keine Angst.
Hatte den Tread nicht komplett gelesen war mein Fehler.

So dann zu meinem "Paranormal Activity" Wissen.
Hatte das als Beispiel genannt und nicht erwartet das das Ernst nimmst.
Bsp vielleicht hast es ja überlesen?
Also ihr Provoziert eine Reaktion? Was denn für eine?
Du sitzt in einem dunklen Raum wo ich schon nicht versteh warum der Dunkel sein muss.
Als Geist wär mir das egal Hell/Dunkel. Oder die Uhrzeit 24.00 oder 03.00.
Aber zurück zur Reaktion welche erwartest du denn? Oder welche lässt sich beweisen?
Das aber das durch das Zimmer geschleudert schonmal ausschliest ist mehr als bedenklich.
Wenn du schon eine Reaktion erwartest solltest diese von vornerein nicht ausschliesen....
Würde trotzdem gern Erfahren was deine Erwartungen sind in der Sache.

Greets Abbadon

PS: Und ich kenne keinen Ghosthunter der einen Geist gefunden hat.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Abbadon: 11.05.2015 17:26. Grund: Ergänzung

11.05.2015 17:22 Abbadon ist offline E-Mail an Abbadon senden Beiträge von Abbadon suchen Nehmen Sie Abbadon in Ihre Freundesliste auf
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Die Ghosthuntergruppen haben untereinander regen Kontakt. Da wird unter den Gruppen viel ausgetauscht und von "an die Wand werfen" hat da noch nie einer gesprochen.
Es geht bisher nichts über eine Berührung heraus..

Meist finden diese Untersuchungen nachts statt weil es da ganz einfach ruhiger ist. Das hat nichts mit Geisterstunde zu tun. Wenn du z.G. Tonaufnahmen machst, dann versuch mal, ein Flüstern oder Ähnliches herauszufiltern, wenn draussen vor der Türe ein Auto nach dem anderen vorbeifährt, Menschen sich unterhalten und so weiter... Nachts ist da weniger los. Ganz einfacher Grund.

Dunkles Zimmer ist ebenfalls ein einfacher Grund. Es geht bei der Sache um Empfindungen, Sinneseindrücke "im Geiste"... wenn du da in einem hellen Raum sitzt, fließen so viele Sinneseindrücke auf dich ein, dass du dich nicht "fallenlassen kannst". Sitzt du aber in einem dunklen Raum, ist dein visueller Sinn ausgeblendet, dafür werden deine anderen Sinne aber um ein vielfaches erweitert. Du hörst, spürst und empfindest besser.

Daher ist es einfach sinnvoller, nachts im Dunkeln eine Untersuchung zu machen. Augenzwinkern

Provozieren.. kommt drauf an. Man will ja eine Reaktion um nachzuweisen, ob da etwas ist oder nicht. Wenn beobachtet wurde, dass Dinge umgeworfen wurden z.B. könnte man den anwesenden Geist versuchen, wütend zu werden, damit er das tut. Wenn man etwas über die Vorgeschichte desjenigen weis kann man das vielleicht benutzen, um ihn zu reizen. Und das wird oft so gemacht und da ist eben noch niemand durch den raum geworfen worden. Wir kennen keine Glaubwürdigen GH-Teams, denen sowas passiert ist. Das ist die Erwartungshaltung von Leuten, die damit noch nicht konfrontiert wurden und das eben nur aus Hollywood kennen Augenzwinkern

Wenn man bedenkt, wieviel Energie so ein Wesen braucht, um Kontakt aufzunehmen oder etwas zu bewegen oder umzuwerfen, dann wäre die Energie, die nötig wäre, um einen Erwachsenen anzuheben und zu werfen unglaublich hoch. Wenn Geister so viel Energie zur Verfügung hätten, würden sie es nicht so schwer haben, kontakt aufzunehmen, wie es momentan aber aussieht Augenzwinkern

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11.05.2015 20:45 Schattenmann ist offline E-Mail an Schattenmann senden Beiträge von Schattenmann suchen Nehmen Sie Schattenmann in Ihre Freundesliste auf
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Ja gut das mit den Autos usw da haste recht.
Für mich das seltsame daran ist wieso ist der Geist noch da?
Wieso macht er das und was bringt es ihm?
Es heisst ja nach unserem Tod kommen wir in den Himmel oder nach unten Augenzwinkern
Also was hält mich hier oder warum soll ich anderen Menschen das Leben zur Hölle machen?
Hab in Deutschland nie von einem Fall gehört wo Sachen rumgeflogen sind oder sonstwas.
Aber in den USA soll das öfters der Fall sein.

Kann das daran liegen das die viel abergläubischer sind?

Aber Danke für deine Antwort

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11.05.2015 21:39 Abbadon ist offline E-Mail an Abbadon senden Beiträge von Abbadon suchen Nehmen Sie Abbadon in Ihre Freundesliste auf
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Abbadon , mach dazu aber bitte einen eigenen thread auf. Hier geht es ja eigentlich um ein anderes Thema ☺

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11.05.2015 22:27 Schattenmann ist offline E-Mail an Schattenmann senden Beiträge von Schattenmann suchen Nehmen Sie Schattenmann in Ihre Freundesliste auf
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So rational und wissenschaftlich wie wir alle denken wollen, wir sollten nie die Anwesenheit von tatsächlichen Geistern ausschließen.

Davon abgesehen, ...
... ich habe mal in einem Kindergarten gearbeitet. An einem Spielzeugtag (wo jeder sein Lieblingsspielzeug/buch mitbringen durfte) hatte ein Junge ein Bilderbuch zu Fluch der Karibik mitgebracht. Alle Kinder die das angekuckt hatten, hatten sich über die komischen Bilder und Gestalten gefreut, wie lustig/grimmig, bunt und komisch alles war. Alle, bis auf einen. Ein Junge hatte panische Angst vor dem Bild von Captain Davy Jones (der mit dem Krakenkopf). Kein anderes Kind fand das Bild auch nur Annäherungsweise furchterregend, aber der Junge rannte panisch kreischend davon und hat am ganzen Leib gezittert.

Und der Junge war bis auf dieses Ereignis immer extrem Selbstbewusst und lies sich von seinen Kindergartenkameraden nie bevormunden.

Ich glaube nicht das die Angst vor Tentakelköpfen ihm anerzogen wurde. Er hatte auch sonst vor nichts Angst oder Ekel (wie Regenwürmer o.ä.).

Darum sollten wir nie irgenteinen Artikel für bare Münze nehmen, der sagt das alle Angst nur anerzogen ist.

Manchmal haben Menschen/Kinder Angst ohne das es einen logischen oder ersichtlichen Grund gibt, denn manchmal ist diese Angst irrational. Manchmal hat man einfach nur Angst ohne das man es mit der Logik erklären kann, im Nachhinein lacht man dann drüber, aber im Moment ist der Zustand purer Ernst.
25.02.2016 22:54 Shoggoth ist offline E-Mail an Shoggoth senden Beiträge von Shoggoth suchen Nehmen Sie Shoggoth in Ihre Freundesliste auf
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Shoggoth

Gerade Dein Beispiel würde ich als Indiz für anerzogene Ängste ansehen. Wenn alle, bis auf ein Kind keine Angst vor etwas haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass dieses eine Kinde die Angst aufgrund einer Erfahrung hat und es eben nicht "in uns" steckt. Denn wenn es eine Urangst wäre, hätte eben die Mehrheit der Kinder Angst gehabt.

Wenn in einem Experiment nur einer von Vielen eine Reaktion zeigt, dann beweist es eher, dass es eben keine allgemeine Angst sein kann.

Ausserdem war es nicht irgendein Artikel in irgendeinem Magazin. Es war das Resultat einer Studie.
Dort wurde festgestellt, das Ängste vor Spinnen usw. anerzogen sind. Und das macht ja auch Sinn, wenn man sieht, dass Kinder in irgendeinem Dschungel Null Angst vor Krabbelviech haben, wir in der Großstadt hier aber flächendeckend Auf die Stühle Springen, wenn so ein kleiner Krabbler auf dem Teppich erscheint.

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^_^ gute Argumentation. Ich würde dennoch eher sagen, dass mehrere Faktoren da reinspielen. Und ja, anerzogene Ängste sind ein extrem großer Faktor. Bestes Beispiel ist die Angst vor Spinnen. Auch wenn Anerzogene und durch Erfahrung gesammelte Ängste (meiner Schätzung nach) etwa 95% ausmachen, gibt es dennoch manchmal Vorfälle in denen Personen Angst haben die nicht auf diese Punkte zurückfallen.

Ich denke das Problem ist allerdings eins der Definition. Wie unterscheidet man eine Urangst von einer 'Erlernten' Angst, wenn man die Gründe der Angst nicht eher Messen kann bevor sie auftreten. Anders gesagt, woher weiss man wovor man Angst hat, wenn man noch nicht in die Situation gekommen ist?

Ich denke die Urangst ist ein Instinkt den viele Menschen noch haben (und viele fast komplett 'verlernt' haben), bei dem wir Angst kriegen wenn wir in einer Gefahrensituation stecken, die manchmal einfach nur so aussieht wie "Irgentetwas stimmt hier nicht... ich muss weg hier...". Wenn ein Auto mit 100km/h in 2m Entfernung an einem vorbeirast, muss man nicht erst vom Auto getroffen werden um die Gefahr der Situation zu erkennen und ich bin mir sicher das jeder, der Großstädter für den Verkehr normal ist und auch nen Ureinwohner der noch nie ein Auto gesehen hat, beide zurückschrecken werden.

Das Beispiel mit den Schimpansen ist eher unpassend, weil es ja ebend auch Gummischlangen und ungiftige Schlangen gibt. Eine Schlange an sich ist nur ein Tier, nicht gleich ein Symbol für Gefahr.

Wärend die meisten Phobien nur in unserem Kopf sind, liegt denen eine Urangst zugrunde, ich nenne sie mal eine "Gefahrenangst". Die eigentliche Angst ist aber bei weitem weniger heftig und eher ein 'mulmiges Gefühl' und ein 'unwohlsein'. Man kann über eine Hängebrücke gehen und Höhenangst haben, aber gleichzeitig wissen das die Brücke 100% sicher ist und trotz Höhenangst rübergehen (wie es mir geht), während man vor einer unsicheren Brücke die marode und halb kaputt ist eher abstand nimmt, selbst wenn man keine Höhenangst hat, weil einem die Sache nicht geheuer ist. (Ein Unwohlsein das noch nicht zur Angst geworden ist)

Ich würde behaupten das diese Urangst/"Gefahrenangst" in jedem von Geburt an steckt, aber durch Erziehung entweder verdrängt oder gefördert werden kann. Mann kann sie verlernen/abtrainieren, oder bis zur Phobie verstärken. Hätten wir diese Urangst nicht in uns, woher käme denn sonst die anerzogene Angst? Das Problem der Wissenschaft ist das sie Gefühle noch nicht quantifizieren kann, man kann nur mit Indizienbeweisen rumhantieren "Der Affe hat angst, der andere nicht.". Das einzige was wir derzeitig können ist die Hirnaktivität zu messen, entweder welche Bereiche aktiv sind, oder per EEG welche Bewusstseinsebene wir haben (wach, müde, schlaf, koma). Alles weitere ist nur Spekulation (ganz besonders was Verhaltensforschung betrifft).
29.02.2016 18:05 Shoggoth ist offline E-Mail an Shoggoth senden Beiträge von Shoggoth suchen Nehmen Sie Shoggoth in Ihre Freundesliste auf
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Also ich bin ja auch selbst davon überzeugt, dass es neben den anerzogenen Ängsten auch gewissen Urängste gibt. Diese sind dann aber eher Abstrakt und nicht auf spezielle Gegenstände oder Lebewesen bezogen.

Wie du es schon beschrieben hast. Also eher ein "Gefahreninstinkt".. irgendetwas stimmt hier nicht...

Aber meine Ursprungsfrage, auf die ich über diese Studie über anerzogene Ängste kam, war ja, warum kleine Kinder Angst vor irgendwelchen Ungeheuern oder Geistern in ihrem Zimmer haben.
Und durch die Diskussion hier denke ich, dass diese Angst anerzogen ist.
Durch Eltern, Mitmenschen oder Medien.
Geister sind "böse".

Es gibt ja auch Kulturen, die mit der spirituellen Welt in Einklang leben. Wo man fest daran glaubt, dass Verstorbene um einen sind. Und Kinder, die in dieser Kultur aufwachsen, werden wohl auch keine Angst vor Geistern haben.

Wenn unsere Kinder also Nachts zu uns kommen und sich vor einem Geist oder Monster in ihrem Zimmer fürchten, denke ich, müssen wir Eltern uns an die eigen Nase fassen, denn wir haben unserem Kind dieses "Feindbild" des gefährlichen übernatürlichen Wesens erst beigebracht.
Wenn wir unser Kind in dem Glauben erziehen, dass Geister nichts schlimmes sind, sondern dass man ihnen vielleicht eher helfen muss, dann würden sie sich wohl auch nicht mehr vor ihnen fürchten.

oder?

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01.03.2016 07:27 Schattenmann ist offline E-Mail an Schattenmann senden Beiträge von Schattenmann suchen Nehmen Sie Schattenmann in Ihre Freundesliste auf
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Ich finde diese Ausgangslage sehr interessant unter dem Gesichtspunkt das ich selber schon positive UND negative paranormale Erfahrungen hatte.

Würde mich echt interessieren, ob Kinder nur gute Erfahrungen sammelt, wenn man sie so erzieht wie du sagst.

Die Erfahrung die ich gemacht hab, ist das man "unsichtbar" für die "Geisterwelt" ist, solang man sich nicht drum kümmert. Umso intensiver man sich damit beschäftigt, umso dünner wird die Barriere zwischen den 2 Welten und somit zugänglich für beide Seiten. Wesen/Geister gut und böse können einen dann besuchen.

Das ist meine Erfahrung und wenn ich damit recht hätte, müssten Kinder trotzdem, oder gerade deshalb 'Monster' im Zimmer sehen, selbst wenn man sich nur darauf beschränkt das Geister harmlos sind und eher Hilfe brauchen.

Ich weiss nicht ob es gut oder schlecht ist, wenn man seinen Kindern anerzieht, dass es keine Geister gibt (selbst wenn man wie ich überzeugt davon ist). Man nimmt ihnen evtl. die positiven Erfahrungen, aber auch eben den Stress mit den negativen Wesen. Ich würde meine Kinder für das Thema jedenfalls erst mit 12+ dafür sensibilisieren, wenn sie Interesse daran zeigen (bevor dumme "Spiele"/Rituale durchgeführt werden).

Ich selber wurde im "Unwissen" erzogen, mir wurde nie gesagt das es Geister gibt, aber auch nicht, dass es keine gibt. Ich hatte nie ein Problem alleine, im dunkeln zu schlafen und hatte regelrechte Freude an Alpträumen, ich fand die am lustigsten, vor allem wenn man aufwacht und das Herz wie wahnsinnig pocht weil man von nem T-Rex verschlungen wurde. Ich war eher Alptraumjunkie und wollte die am liebsten nochmal träumen. Seitdem hab ich Alpträume immer geliebt (weil ich im innersten wusste das die nur eine Illusion sind).

Jahre später als ich 19 war, war ich immernoch begeisterter Träumer, bis ich eine Begegnung mit einem negativen Wesen (Schattenwesen) hatte. Ich will nicht alzu sehr ins Detail gehen, aber ich kann hervorragend unterscheiden was in meinem Kopf ist und was nicht. In einem 'normalen' Alptraum fühl ich das ich dort allein bin (und Traumcharaktere nur Illusion sind). Nur wenn diese Wesen die Träume beeinflussen und bei einem im Zimmer (in real) sind, dann hat man nicht dieses alberne Herzflattern von einem amüsanten Alptraum, sondern man hat Todesangst und man kann deren Anwesenheit spüren (selbst wenn sie noch nicht sichtbar sind).

Also wenn eure Kinder nicht allein schlafen können, sind sie vielleicht etwas ängstlich und mögen 'normale' Alpträume nicht, weil sie die Angst von einem fiktionalen Traum nicht verstehen. Ich würde meine Kinder allerdings sehr ernst nehmen wenn sie von einem Monster im Zimmer berichten (da ich ihnen so etwas nie erzählen würde).

Was ich allerdings viel wichtiger finde, ist wie man mit den Kindern umgeht, wenn sie plötzlich im Zimmer stehen. Jedes Kind kriegt (fast) jede Gefühlsregung mit, deswegen gibt es nur eine richtige Reaktion: Zuneigung zeigen, trösten und Problem lösen (im Elternbett mitschlafen lassen, oder sehr beruigend auf das Kind wirken und es im eigenen Bett einschlafen lassen. Definitiv falsch: Panik schieben - das würde erfolgreich dazu führen das das Kind die Alpträume nicht los wird. Auch falsch: Genervt sein, oder Kind ignorieren. Dann erweckt man im Kind nur das Gefühl, dass es einem egal ist und das wird das Problem nicht lösen. Nur weil man genervt sagt "Es gibt keine Geister" beseitigt noch nicht die Ursache der Angst. Wäre so als ob sichs das Knie anschlägt und man sagt "Es gibt keinen Schmerz!" - hätte ebenso 0 Effekt. Ich persönlich würde meine Kinder so oft im eigenen Bett mitschlafen lassen, wie sie es brauchen. Irgentwann sind sie von selbst bereit im eigenen Bett zu schlafen, ohne das man sie auf irgenteine Art beeinflussen muss. Wäre wirklich eine negative Entität da, die sich auf das Kind fokusiert, würde man das so auch am ehesten mitbekommen (am Schlaf/Aufwachverhalten des Kindes).

Ich nehme an das viele Menschen mindestens 1mal im Leben von so einem Wesen besucht werden und diese in der Regel nach erfolgreicher Abwehr nicht wieder kommen. Wenn es sich um ein neutraleres Wesen handelt, spürt man trotzdem wie man beobachtet wird, das könnte schon furchteinflößend genug für ein Kind sein (auch wenn dieses Wesen nie mit dem Kind interagiert).

Und letztendlich können in sehr seltenen Fällen auch echte "Wesen" im Zimmer/vorm Fenster sein, Fledermäuse, Einbrecher, andere Tiere. Schon allein daher würde ich mein Kind niemals ignorieren. (Käme echt blöd zu sagen, dass da nix ist und dann flattert ne echte verirrte Fledermaus im Zimmer)
01.03.2016 14:02 Shoggoth ist offline E-Mail an Shoggoth senden Beiträge von Shoggoth suchen Nehmen Sie Shoggoth in Ihre Freundesliste auf
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