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Autor Beitrag
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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27.08.2013 02:29 Forum: Bewusstseinsebene


Hallo.

Danke für die Links. smile Habe mir nun alles durchgelesen und vermute ebenfalls das ich dieses Arzneimittel nicht vertragen habe.

Lt. Wiki:
Zitat:
Metronidazol darf nicht bei ZNS-Erkrankungen, Bluterkrankungen, Schwangerschaft bzw. Trächtigkeit (teratogene Wirkung), Überempfindlichkeit, in der Stillperiode und bei schweren Leberschäden angewendet werden.

Obwohl mein behandelnder Arzt WUSSTE, das ich ein ZNS-Erkrankung habe, wurde dies wohl nicht berücksichtigt. verwirrt

Zitat:
Nebenwirkungen können sich in Form von Kopfschmerz, Schwindel, Parästhesien, allergischer Reaktionen, Störungen der Funktion des Magen-Darm-Kanals (Erbrechen, Durchfall, Übelkeit) und Neuropathien bemerkbar machen. Zudem können ein metallischer Geschmack und eine Verfärbung des Urins auftreten.

Das finde ich besonders interessant, ich litt nämlich unter Schwindel, Übelkeit, musste mich übergeben und hatte einen metallischen Nachgeschmack (--> hatte ich ganz vergessen, mein Mann hat mich daran zurückerinnert.).

Wenn ich meine Befunde endlich bekomme (Wartezeit bis zu 3 Wochen geschockt ), werde ich meinen praktischen Arzt mit Sicherheit darauf ansprechen.

LG
Glühwürmchen smile
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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25.08.2013 16:14 Forum: Bewusstseinsebene


Hallo.

Also ich hatte angerufen und meine Befunde werden meinem praktischen Arzt zugeschickt.

Jetzt hab ich mal meine Krankenakte durchsucht (ich Dummkopf, die bekommt man ja, nach einem Krankenhausaufenthalt.) und folgendes nachgelesen:

Verlauf und Entlassungsbefund:
Die stat. Aufnahme erfolgt aufgrund o.a. Anamnese, die LS-AE wird komplikationslos durchgeführt. Die Pat. enthält postop. eine analgetische Therapie sowie eine Antibiose mit Anaerobex und Curocef i.v. Nach blanden Verbandswechsel erfolgt die Entlassung am 3.postop. Tag bei sinkenden Entzündungsparametern.
(--> verstehe nur Bahnhof???)


Nachgegoogelt über die Medikamente:
Anaerobex
Zitat:
Anaerobex - Filmtabletten werden bei folgenden Erkrankungen eingenommen:
– Infektionen, die durch bestimmte Krankheitserreger (anaerobe Bakterien) hervorgerufen
werden, wie Hirnabszess, Lungenabszess, Blutvergiftung (wenn diese durch Erreger
ausgelöst wurde, die auf Metronidazol entsprechend reagieren),
Vergiftungserscheinungen und Fieber im Zusammenhang mit einer Fehlgeburt (septische
Fehlgeburt), Herzinnenhautentzündung, geschwürig-membranöse Zahnfleischentzündung (Plaut-Vincent-Angina), Abszesse am Blinddarm und in der Bauchhöhle,
nach Operationen im Bauchraum.
– Zur gezielten Vorbeugung gegen Infektionen mit anaeroben Bakterien in Chirurgie und
Frauenheilkunde.
− Unspezifische Scheidenentzündung ("Aminkolpitis").
− Behandlung bei Magenentzündung sowie Magen-Darm-Geschwüre aufgrund von
Infektionen mit Helicobacter pylori.


Curocef
Zitat:
In welchen Anwendungsgebieten wird das Mittel eingesetzt?

Bei: Entzündungen der Atemwege im Hals-, Nasen-, Ohrenbereich Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege Infektionen der Geschlechtsorgane einschließlich Gonorrhoe (Tripper) Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes Infektionen der Knochen und Gelenke Blutvergiftung (Sepsis) Gehirnhautentzündung (Meningitis) Zur Vorbeugung in der Chirurgie, wenn ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht



Mal sehen, ob ich den gleichen Befund wieder zugeschickt bekomme oder nicht. :/

LG
Thema: Stimmen
Glühwürmchen

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20.08.2013 23:24 Forum: Erfahrungsberichte


Klingt diese Stimme nach deinem Opa?

Probier mal eine Aufnahme machen, wenn möglich, vielleicht wissen wir dann mehr.
Thema: Grüß Euch!
Glühwürmchen

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20.08.2013 19:25 Forum: Vorstellung


Zitat:
Original von Kojakfrise
Hallo Glühwürmchen!

Selten so´nen kurzen, aber aussagekräftigen Vorstellungspost gelesen!

Auch von mir: "Herzlich willkommen!"

Gruß aus Berlin, Heiko


Hallo.

Ich finds immer besser sich kurz und verständlich auszudrücken. Augenzwinkern


LG
Thema: Stimmen
Glühwürmchen

Antworten: 7
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20.08.2013 19:22 Forum: Erfahrungsberichte


Hallo.

Ich hätte ein paar Fragen an dich:

Hattest du ein traumatisches oder emotional belastendes Ereignissen wie Unfällen, Scheidung, Todesfällen, Krankheiten in letzter Zeit oder vor langer Zeit, welches du nicht oder schwer verarbeiten konntest?

Hast du schon mal probiert nicht auf diese Stimmen zu reagieren? Wenn ja, was war dann?

Hast du das Gefühl das deine eigenen Stimmen sind (Gedankengang) oder von äußerlicher Einwirkung auf dich?

Wohnen nebenan Nachbarn, die evt. diese Stimmen verursachen und vielleicht (muss nicht negativ) sein über dich reden?

Wann treten die Stimmen immer auf? Nachts, Tagsüber oder unterschiedlich?

In welcher Verfassung bist du, wenn du diese Stimmen wahrnimmst? Müde, gestresst, glücklich, unglücklich etc. .

Eine Aufnahme würde mich auch interessieren. smile

Bitte um Antworten.

MFG
Glühwürmchen
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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18.08.2013 23:47 Forum: Bewusstseinsebene


Oje, du Arme, was hattest du denn, wenn ich fragen darf? unglücklich

Zitat:
Was mich allerdings interessiert ist, dass du jetzt erst nach Jahren dich damit beschäftigst und nicht direkt mit deinem Hausarzt schon darüber gesprochen hast, so dass er die Unterlagen anfordern kann.... Ich halte es sogar für sehr wichtig, dass du erfährst, um welche Mittel es sich gehandelt hat, damit du diese nicht nochmal bekommst.......was wir jetzt nicht hoffen. Es wird immer gefragt, ob man auf irgendwas allergisch reagiert........bei mir wurde es sogar übers Bett gehängt, so dass jede Schwester darüber Bescheid wusste.

Naja, erwähnt habe ich es meinem damaligen Hausarzt schon, er meinte nur es ist ungewöhnlich, aber anscheinend nicht lebensbedrohlich gewesen.

Wie bereits erwähnt ruf ich morgen mal an^^. Hoffen wir mal, die haben nichts verschlampt. Augenzwinkern

Danke.

LG
Glühwürmchen
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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18.08.2013 22:46 Forum: Bewusstseinsebene


Danke für den Link, aber ich glaube ich erwähnte nicht, das ich in Österreich wohne... . Denke jedoch das diese Auflagen sich ziemlich ähneln.
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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18.08.2013 22:30 Forum: Bewusstseinsebene


Na gut, dann werde ich morgen mal anrufen, mal schauen, ob ich was herausfinde ^^. Brauche ich da einen Grund um zu erfahren, welche Medikamente mir verabreicht wurden?


LG
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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18.08.2013 22:03 Forum: Bewusstseinsebene


Antibiotikum bekam ich, das ist richtig und wenn ich mich jetzt nicht irre zeitgleich beim ersten Mal mit diesem "Betäubungsmittel". Beim zweiten Mal weiß ich es nicht mehr, das ging mir eindeutig zu schnell. großes Grinsen

Zitat:
Wäre für Dich nur interessant zu hinterfragen welche Medis Du genau bekommen hast, um (dreimalaufholzklopfen) diese Erfahrung nicht nochmal machen zu müssen !

Puh, das hinterfragen, nach ein paar Jahren, glaube kaum das 1. die Ärzte darüber Auskunft geben und 2. das die das noch wissen werden.

Na hör mal, wenn der Blinddarm weg ist, sollte der auch nicht mehr nachwachsen, hoff ich mal... . geschockt Obwohl... Hm, Mandeln können auch nachwachsen... . geschockt
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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18.08.2013 21:43 Forum: Bewusstseinsebene


Ich kenne allergische Reaktionen, aber nicht innerlich sondern nur äußerlich. Könntest du mir evt. einen Artikel zukommen lassen, wo solche allergischen Reaktionen in einer Psychose enden? Ich bin vom Beruf PKA und haben schon so einiges gelernt, aber das ist mir echt neu.

Wäre nett, Danke.


MFG
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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18.08.2013 21:31 Forum: Bewusstseinsebene


Ja Nightdrown, das war wirklich was... . Da ich nun mal am Land wohne und das näheste Krankenhaus eben dieses ist und das zweitnäheste etwa 1 1/2 entfernt ist, bleibt vielen leider nur noch diese Möglichkeit in einem Notfall über... .

So nebenbei erwähnt: In diesem Krankenhaus wurde ich auch geboren und meine Mutter erzählte mir, dass sie einen Arzt hatte, der das erste Mal an ihr einen Kaiserschnitt durchführte, was glaubst du wie die geschaut hat, als er ihr das auch noch persönlich vor der "Op" erzählte, wie stolz er nicht darauf ist und er hofft das alles gut geht... .großes Grinsen

Zitat:
Na das muss ja mal ein Abend gewesen sein. Ich weiß, wie du dich da gefühlt haben musst, mit 9 Jahren hatte ich auch beinahe einen Blinddarmdurchbruch, und meine Mutter hatte es auf meine Nervosität geschoben. Im Krankenhaus haben sie dann zuerst beinahe mein Blutbild vertauscht und mich nach Hause geschickt. Sowas ist alles andere als angenehm.

Na super, das ist erst schlimm... . geschockt Man darf halt nicht vergessen: Ärzte sind auch nur Menschen und machen Fehler. Augenzwinkern

Zitat:
Warum du nach der OP aber überhaupt etwas getrunken hast ist mir ein Rätsel. Glaubst du die lassen die einfach umsonst leiden? Ich denke so grausam sind Ärzte bzw. Krankenschwestern dann wohl auch nicht großes Grinsen Die wissen dann doch besser, was zu tun ist.

Tja, da war ich selbst Schuld... . großes Grinsen Hatte halt einen extrem Durst.

Zitat:
Jedenfalls ich denke es ist durchaus möglich, von starken (und überdosierten) Schmerzmitteln Halluzinationen zu bekommen. Allein bei kleinen Dosen kommt es ja oft zur Benommenheit und Beeinträchtigung der Reaktion. Beispielsweise bei Opioiden mit einer Mischung aus aktivierenden und hemmenden Rezeptoren kann es vermehrt zu Halluzinationen kommen, auch ohne Überdosis.

Das hat dann wohl mein Körper nicht ausgehalten... . Aber ich sags euch, das war wirklich das Schlimmste was ich je erlebt habe.
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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18.08.2013 20:22 Forum: Bewusstseinsebene


Hm, aber so viel ich weiß, wirken sich die Beschwerden einer allergischen Reaktion wie zB. Anaphylaktischer Schock anders aus.

Oder ist das nicht mit solch einem Schock zu vergleichen?
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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18.08.2013 18:06 Forum: Bewusstseinsebene


Zitat:
Beim lesen von Glühwürmchen's Beitrag ist mir ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen, auf solch eine Erfahrung bin ich sicherlich nicht neidisch geschockt .

Hahaha, das glaub ich dir. Dachte und wollte auch nie soetwas erleben. geschockt Jetzt im nachhinein kann darüber lachen, aber zu diesem Zeitpunkt ist mir das Lachen vergangen - ehrlich. cool
Thema: Bilnddarmoperation
Glühwürmchen

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Bilnddarmoperation 18.08.2013 17:23 Forum: Bewusstseinsebene


Hallo Leute,

da ich schon in einem anderen Thread schrieb, das ich noch 2 weitere Erlebnisse nach einer Narkose hatte, möchte ich diese hier schildern. ACHTUNG: Laaaaang zum lesen. Zunge raus


Vor etwa (lasst mich lügen), ich glaube 2 Jahren, hatte ich einen Bilnddarmdurchbruch. Ich wurde in einem Krankenhaus operiert, welches nicht gerade den besten Ruf hat... .

Es war an einem Sonntag, so gegen 23 Uhr, da hatte ich furchtbare Schmerzen im Unterbauch. Jedoch dachte ich (so blöd oder lustig es auch klingen mag großes Grinsen ) ich hätte nur eine Verstopfung oder Blähungen, die nicht raus wollen. Doch diese Schmerzen wurden so unerträglich das ich mir nur noch am Boden zusammenkrümmte und nicht mehr aufstehen konnte. Mein Mann wollte mich ins nächst beste Krankenhaus führen, da er merkte, irgendwas stimmt mit mir nicht (ich muss dazu sagen, das ich eine sehr hohe Schmerzgrenze habe und nicht wehleidig bin). Gegen meinen Willen rief mein Mann meine Schwester (J.) an um mich ins Krankenhaus zu bringen (wir hatten zu diesem Zeitpunkt kein Auto). Sie schnappten mich und wir fuhren los.

Dort angekommen, musste ich auf der Notfallstation, obwohl überhaupt nichts los war, 3 Std mit fürchterlichen Schmerzen warten, bis überhaupt mal ein Arzt oder Krankenschwester kam und mich untersuchten.

Es wurden Röntgenbilder gemacht, Gynäkologische Untersuchungen etc. Zuerst konnten oder wollten die Ärzte nicht feststellen, was ich hatte. Sie meinten nur ich hätte vielleicht eine Eileiterschwangerschaft geschockt . Waren wir vielleicht geschockt. Doch es stellte sich dann heraus, das ich einen Blinddarmdurchbruch habe und wurde sofort (innerhalb einer Std., währenddessen ich alles unterschrieb) narkotisiert und operiert.

Während der Op stellten die Ärzte fest, das meine Bauchdecke unter Eiter war - ich hatte also nicht nur eine Blinddarmentfernung, sondern auch meine Bauchdecke wurde abgesaugt und bekam eine Magen- sowie Darmspiegelung.

Nach der Operation wurde ich ein Zimmer geschoben, in der sich ein junges Mädchen befand und später eine Irre alte Frau (entschuldigt bitte meinen Ausdruck, aber diese Dame hatte Wahnvorstellungen) eingeliefert wurde (die sich die ganze Nacht in die Hose schiss und erbrach, es hat auf jeden Fall sehr unangenehm gerochen, kann ich euch sagen... ). Wie auch immer, als ich von der Narkose munter wurde hatte ich wahnsinnigen Durst und Hunger und dachte eigentlich ich dürfte/könnte aufstehen und nach Hause gehen. Hm, dem war leider nicht so. Stattdessen bekam ich ein grindiges Wattesstäbchen in irgendeiner Flüßigkeit getränkt und wurde künstlich durch eine Kanüle Flasche ernährt. So wie ich eben bin, hatte ich J. gebeten, mir die Mineralflasche die sie mitnahm zu geben und ich machte einen kräftigen Zug von diesem leckeren Getränk, tja, das war ein fataler Fehler (Ärzte wissen schon, warum man nach einer Op nicht essen und trinken darf großes Grinsen ), ich hatte daraufhin wahnsinnige Magenschmerzen, wollte es mir aber nicht anmerken lassen. Bis dann der Schweißausbruch dazu kam.

Eine Krankenschwester kam in mein Zimmer und fragte mich wie es mir geht. Ich sagte gut und wollte aufstehen, weil ich aufs WC musste. Die hat mich natürlich gleich geschimpft und gesagt, ich soll im Bett liegen bleiben, (da man nach einer Op das Bett nicht verlassen darf) sie bringt mir was. Im aller ernsten dachte die gute Dame ich mache mit meinen zarten 20 Jahren in eine Bettpfanne Augen rollen Nicht mit mir, alle (bis auf meine Zimmergenossen) mussten das Zimmer verlassen, ich nützte die Gelegenheit um mich aus dem Bett zu winden und ging samt Gestell (worauf ich ja angeschlossen war) aufs WC, während die Schwester reinkam, saß ich schon längst auf der Klobrille (uiuiui, war die vielleicht sauer großes Grinsen ). Als sie feststellte, das ich keinen trockenen Mund habe, fragte sie mich, ob ich was getrunken habe, (hm, dumm sind die nicht), mit Widerwillen bejahte ich dies. Ich hatte wahrscheinlich Glück, das das pure Mineral, welches extrem spritzig war, mir nicht innere Schäden anrichtete.

Nach paar Std. (ca.2Std) hatte ich dann so wahnsinnige Schmerzen, das mein Mann eine Schwester holte. Sie spritzte mir gegen die Schmerzen irgendein Schmerzmittel. Jedoch hatte die Schwester in ihrer Hektik (sie war ungefähr so alt wie ich und anscheinend noch in Ausbildung) das Mittelchen nicht gemäß meiner Körpergröße und Körpergewicht errechnet. Ich nehme mal an, das war eine Überdosis, denn innerhalb kürzester Zeit wurde mir wahnsinnig schwindelig und wurde richtig außer Gefecht gesetzt. böse Plötzlich sah ich die Krankenschwester, meinen Mann und J. nicht mehr als menschliche Wesen, sondern als "Teufelartige-Gestalten" geschockt geschockt geschockt , die um mich herum standen und ihre schirchen, langen, schwarzen "Krallen" mich und mein Bett berührten.

J. und mein Mann können sich noch genau an meinem Blick erinnern, laut ihnen sah ich so aus, als hätt ich ein Gespenst gesehen und sie wussten gar nicht, das ein Mensch überhaupt so groß die Augen aufreißen kann. großes Grinsen Da die Krankenschwester bemerkte, das mit mir etwas nicht stimmt, weil ich anfing zu heulen und schreien, holte sie den Anästhesisten und Arzt als Rat zur Stelle, erzählten mir J. und mein Mann. Ich kann mich daran nicht erinnern, sondern nur an diese grauseligen Gestalten. Angeblich sagte der Arzt nur, ich müsse mich auskurieren und schickte meine Schwester und meinen Mann nach Hause.

Am nächsten Tag, als ich "munter" wurde und bei vollem Bewusstsein endlich wieder war, stand ich enorm unter Schock und konnte niemanden dort mehr vertrauen. Ich hatte echt schiss, wenn jedes Mal ein Arzt oder ne Schwester hereinkam um nach den "Rechten" zu sehen. Essen und trinken durfte ich noch immer nichts... . Der Tag verging langsam und es wurde Nacht. Wieder kamen diese ungeheuren Schmerzen, ich wusste nicht: Soll ich jetzt wem holen oder es doch lieber bleiben lassen? Ich entschied mich trotzdem fürs Erste, weil die Schmerzen einfach extrem schlimm waren.

Wieder kam diese junge Krankenschwester böse , sie meinte gegen die Schmerzen könnte sie mir nur ein Schmerzmittel spritzen. Ich sagte: "Nein! Nicht von Ihnen." Nervös und entnervt sah sie mich an und (ehrlich, ohne Lüge!) gegen meinen Willen, spritzte mich die nieder! geschockt Wieder kurz darauf hatte ich "Wahnvorstellungen" aber diesmal war ich persönlich ein Felsbrocken, und erdrückte mich selbst. Ich rankte nach Luft, weil ich kaum atmen konnte. Keine Ahnung wie lang, aber als es vorbei war, wachte ich wieder auf und wollte nur noch nach Hause.

Einen Tag hatte ich noch dort zu verbringen, den musste ich irgendwie ohne Schmerzmittel durchstehen. Hatte ich zum Glück auch. Doch die Nacht war der Horror! Die "Irre" neben mir schrie andauernd und machte sich an und am Gang ging ein 80 jähriger (schätz ich mal) auf und ab und schrie: "Heil H....." etc.

Jetzt meine Frage an euch: Ist das "normal"? Können überdosierte Schmerzmittel solche Wahnvorstellungen herbeirufen?


LG
Glühwürmchen
Thema: Erfahrungen während Narkose
Glühwürmchen

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Hits: 3.036
17.08.2013 22:12 Forum: Bewusstseinsebene


Hallo,

selbst wenn dieser Thread schon ziemlich alt ist, möchte ich hier auch gleich meine Erlebnisse schildern.


Im Alter von 5-6 Jahren (weiß es nicht mehr genau) hatte ich aufgrund einer Ohroperation meine 1. Narkose, da ich so gut wie taub war - Paukenerguss.

Was ein Paukenerguss ist? Hier:
Zitat:
Wie Paukenergüsse entstehen
Das Mittelohr wird über die sogenannte Tube, die Verbindung zwischen Nasenrachenraum und Mittelohr, belüftet. "Weil Kinder von der Anatomie viel enger sind, und das lymphatische Gewebe in Mund und Rachen viel aktiver ist als bei Erwachsenen, kommt es durch die Enge im Rachenbereich vermehrt zu Entzündungen und zu Druckausgleichsstörungen im Mittelohr", erklärt HNO-Arzt Stefan Schöneich die Krankheitsanfälligkeit von Kindern. Durch Infekte wie Erkältungskrankheiten, Schnupfen, vergrößerte oder entzündete Rachenmandeln kann die Tube anschwellen und damit die Belüftung des Mittelohrs eingeschränkt werden. Ist das über längere Zeit der Fall, bildet sich eine Flüssigkeit, die nicht mehr abtransportiert werden kann. Ein Paukenerguss oder, in der Vorstufe, ein Tubenkatarrh entsteht. Oftmals entstehen die Ergüsse spontan über Nacht. Bei anderen Kindern ist es ein schleichender Prozess. Zu Beginn ist die Flüssigkeit sehr dünnflüssig. Wenn sie auf Dauer eindickt, kann es zu Verklebungsprozessen mit der Hinterwand des Mittelohrs kommen.


Wie auch immer... Mein Hörvermögen war also extrem eingeschränkt und als ich dann die Op hinter mir hatte, war ich extrem überfordert. Ich nahm jede Bewegung, jeden Schritt, jedes Geräusch, jeden Ton - einfach alles extrem laut wahr. Es war für mich schwierig, sich auf 1000 Dinge zu gleich konzentrieren, ich habe es wirklich nicht geschafft zB. ein Schrittgeräusch und eine Stimme zeitgleich wahrzunehmen, ich konnte mich also nur auf eines konzentrieren - entweder Stimme oder Schritt - und alles um mich herum "weghören", damit ich verstand was die Ärzte eigentlich von mir wollen.

1 Tag nach der Op durfte ich nach Hause. Die Autofahrt bis dahin waren zwar der reinste Horror für mich, so das Papa alle paar Minuten anhalten musste, weil ich diese Geräusche im Kopf nicht aushielt. böse Endlich zu Hause, hab ich erst mal sehr schnell eingeschlafen und Oma passte am nächsten Tag auf mich auf, weil meine Eltern berufstätig waren. Als ich langsam munter wurde hörte ich Schritte in meinem Zimmer und eine Stimme (die wie die Stimme meiner Oma klang) die sagte: "Gehts dir gut?" Ich sagte leise "ja". Meine Oma, die nebenan im Zimmer war kam in mein Kinderzimmer und sagte: "Ja du bist ja schon munter. Hast du gut geschlafen? Wie gehts dir?" Ich sagte nur: "Oma, nicht so laut. Ich hab dir ja schon gesagt, das es mir gut geht." Oma antwortete nur: "Ich war doch noch gar nicht in deinem Zimmer." Das wars mal fürs erste. Es wurde nichts mehr darüber erwähnt.

Die Wochen vergingen, meine Ohrschmerzen waren so gut wie weg und Oma passte wieder auf mich auf... Iirgendwann hörte ich wieder Schritte in meinem Zimmer währenddessen ich spielte. Plötzlich schrie mir jemand ins Ohr: "Auuuu!" Ich fing gleich an zu weinen, weil es wahnsinnig wehtat im Ohr. Ich dachte nur, meine gemeine Schwester wollte mich schon wieder ärgern, also drehte ich mich um und stellte fest, es war niemand in meinem Zimmer aus mir und meine Spielsachen. Geschockt rannte ich ins EG ins Wohnzimmer zu meiner Oma und heulte mich bei ihr aus, und erzählte ihr es habe mir jemand ins Ohr geschrien. Oma meinte dann "das kann doch gar nicht sein, du warst doch alleine im Zimmer und deine Schwester war die ganze Zeit bei mir. Das musst du dir eingebildet haben."

Ich war natürlich sauer, weil sie mir nicht glaubte und ging raus in den Garten spielen (Seit langer Zeit mal wieder^^). Es war windstill und Nachbarskinder waren keine da. Auf einmal hörte ich wie mich jemand mit meinem Namen ruft. Ich dachte das wäre wieder meine Oma. Ich rannte ins Haus und sagte: "Ja Oma?" Sie schaute mich verwirrt an und meinte "was brauchst du denn?" Weil ich dachte sie glaubt mir wieder nicht sagte ich nur: "Nix." und ging wieder raus in den Garten spielen.

Wieder verging die Zeit meine Paukenröhrchen, welche mir in der Op eingesetzt wurden fielen heraus etc. . Als ich an einem Tag alleine mit Mama zu Hause war, strickte sie Socken und ich saß neben ihr auf der Bank um zuzusehen. Auf einmal krachte es in meinem Kopf als würde mir jemand mit einem Hammer den Kopf zerschlagen und ich nahm einen schrillen Ton war, als ob ein Schwein quiecken würde und dann ein Schrei: "Hau ab!" Ich war total verängstigt und heulte wie ein Schlosshund. Meine Mama packte mich und wir fuhren sofort zum HNO. Meine Mutter erzählte ihm dann alle Geschehnisse die Oma und sie an meinem Verhalten bemerkten. Der Arzt konnte nichts feststellen. Er sagte es wäre alles in Ordnung. Er schlug vor ein EEG zu machen.

Das EEG ergab keine Auffälligkeiten, dem Anschein nach war also alles in Ordnung. Der Arzt meinte er könnte uns nur raten, mich weiter an einen Kinderpsychologen zu verweisen.

Als ich beim Kinderpsychologen war, konnte er nichts feststellen. Er meinte ich bin ein aufgewecktes und braves Kind, er möchte mich jedoch beobachten und sollte ich wieder so einen "Schrei-Wein-Anfall" haben, sofort kommen. Es war dann wieder so ein Tag wo mir jemand ins Ohr schrie, was weiß ich jedoch leider nicht mehr und der Psychologe schickte mich in eine Kinderklinik. Dort wurde meine Aussprache und ordnungsgemäßes Verhalten 2 Jahre lang trainiert.

Ich wurde sehr streng erzogen und umso öfter ich in dieser Klinik (ambulant) war desto mehr konnte ich diesen Schrei im Kopf trainieren zu ignorieren. Mir wurde eingetrichtert (sag ich mal so) das es nichts gibt was mir ins Ohr schreien kann, ich sollte anfangen diese Stimmen im Kopf zu ignorieren und das tat ich auch.

Es gab dann keine "Stimmen" mehr im Kopf.


Ich habe noch 2 Narkose-Erlebnisse, wenn sie gerne wer lesen möchte, würde ich sie dann in einem anderen Thread schreiben, weil ich diesen Beitrag nicht dafür ausnützen möchte, meine Erlebnisse zu schildern. Augenzwinkern


MFG
Glühwürmchen
Thema: Einer kommt und einer geht!
Glühwürmchen

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17.08.2013 20:44 Forum: Urban Legends, Sagen und Mythen


Ok, alles klar. Mir gehts genauso Augenzwinkern .
Thema: Grüß Euch!
Glühwürmchen

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17.08.2013 20:44 Forum: Vorstellung


Danke Beagle! smile
Thema: Einer kommt und einer geht!
Glühwürmchen

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17.08.2013 20:11 Forum: Urban Legends, Sagen und Mythen


MiniCooper, also bist du eher Buddhistischer Ansicht? Ich hingegen denke nämlich (auch wenns brutal klingt): Wenn man stirbt, ist es wie eine ewiger traumloser Traum, man bekommt also nichts mehr von der Welt mit und weiß nicht einmal das man gelebt hat. Ist für mich nicht beruhigender als wenn ich denke ich werde wieder geboren, da man vielleicht so oder so nicht gewusst hat, das man gelebt hat und gestorben ist.
Thema: Einer kommt und einer geht!
Glühwürmchen

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17.08.2013 19:48 Forum: Urban Legends, Sagen und Mythen


Diesen Spruch kenne ich auch schon lang.

Meine Oma, die zum Glück noch lebt, war mal Nonne ( großes Grinsen ) und sie sagte mir folgende Worte:
"Einer kommt und einer geht - das ist der Sinn des Lebens. Wir sind geboren um zu leben um später einmal zu sterben."

Ich glaube zwar nicht, das die Seele des Verstorbenen in einen anderen Körper wandert, jedoch beruhigt mich der Gedanke, wenn ich weiß, mein/e Familienmitglied/Freunde hatte ein recht "schönes" Leben und ich darf mich um dessen Grab kümmern, damit sie sich auf ihrem "neuen Wohnort" auch wohlfühlen dürfen, auch wenn sie es vielleicht nicht wissen oder sehen können.

Es sollte sich jeder für sich entscheiden, was dieser Spruch zu bedeuten hat. Für mich bedeutet es so viel wie: Ewiges Leben gibt es nicht, dafür darf man aber immer wieder neue Gesellschaften kennen lernen und evt. entwickeln sich auch Freundschaften daraus. Ich betrachte das eher auf einer positiven Seite (vielleicht weil ich eine Optimistin bin).

LG
Glühwürmchen
Thema: Verliebt in einen Geist
Glühwürmchen

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17.08.2013 17:01 Forum: Erfahrungsberichte


Hallo Evelyn,

ist das dein Ernst? verwirrt Du willst uns also hier klar machen, dass du einen Geist sehen und mit ihm kommunizieren kannst? Wie dürfen wir das verstehen? Seitwann hast du diesen "Kontakt" mit dem Geist?

Hand aufs Herz:
Hast du psychische Probleme oder stehst du momentan unter enormen Druck/Stress etc. oder nimmst du irgendwelche Medikamente? Soll echt keine Beleidigung sein, bitte nicht falsch verstehen!
Weiß noch jemand davon und warst du schon mal beim Psychologen? Wenn ja, was sagen die anderen dazu?

Konntest du diesen Geist schon mal fotografieren oder filmen bzw. seine Stimme aufnehmen? Das wäre mal sehr hochinteressant.

Zu deiner Frage:
Zitat:
Meint ihr, dass das gut gehen kann? Uns ist klar, dass da körperlich nie was sein wird. Aber das ist für uns beide ok. Wer hat ähnliche Erfahrungen? Was würdet ihr tun?

Erfahrung hab ich damit (zum Glück) noch nicht gemacht, aber sollte dieses "Etwas" auch wirklich existieren (wovon ich nicht ausgehen möchte, aber ok), dann solltest du erstmal wissen ob es etwas gutes oder böses ist/möchte.

Wie kam denn der erste Kontakt zu diesem Wesen zustande?


Ich hoffe ehrliche Antworten von dir, nicht das du versuchst uns hier einen Bären aufzubinden. Augenzwinkern


LG
Glühwürmchen
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