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Geschrieben von Zahnfee am 02.11.2007 um 19:59:

 

Zitat:
Original von Loki Laufeyiarson

Falls ich das bemerken darf, sollte ich Dich also richtig verstanden haben, haben wir hier ganz unterschiedliche Dinge mit "funktionieren" verbunden. Du nämlich Roboter, ich das simple "wie". Und ich merke mir dafür für die Zukunft, dass "funktionieren" eine schlechte Wortwahl ist.

Loki


Ach Du Alarm. DU hast MICH richtig verstanden - aber ICH DICH nicht Augen rollen Sorry - mein Fehler - ich asoziiere "funktionieren" immer mit etwas Negativem.



Geschrieben von hexi am 03.11.2007 um 19:17:

 

Zitat:
Original von Zahnfee
Tja, ich kann nur für mich sprechen. Der Sinn MEINES Lebens ist für mich z.B. armen Tieren zu helfen, etwas Gutes zu tun. Das ist mir persönlich halt sehr wichtig.



Dankbare Hundeaugen sind viel mehr wert, als 500 Euro mehr im Monat. Klar muss man leben können und anderen nicht auf der Tasche liegen - find ich sehr wichtig. Aber NUR Arbeit, Karriere usw. ist es halt nicht für mich. Genauso wenig könnt ich NUR Hausfrau und Mutter sein.

Menschen, die nur Party machen und Fernsehen sind meiner Meinung nach einfach zu faul oder feige, sich mit sich und anderen auseinander zu setzen.



Das meine ich. Das macht z. B. den einen glücklich und er/sie hat den Sinn des Lebens gefunden. Andere macht es glücklich, Kindern zu helfen. Anderen wiederum, z. B. Anstecknadeln oder Fingerhüte zu sammeln und sie widmen ihr Leben einer Suche nach DEM Fingerhut. Jeder hat eigene Ziele, die ihn ausfüllen. Jeder geht einen bestimmten Weg, manche müssen ihn eben noch suchen.



Geschrieben von Sweetdevil am 04.11.2007 um 00:34:

 

ich denke wie schon geschrieben wurde für jeden menschen is der sinn des lebens anders. und man lebt ihn im jetz und für die zukunft.

so richtig, warum wir hier sind wo wir sind und was wir hier tun sollen oder können, weiß keiner.

die menschheit grübelt schon seit ewiger zeit, was wir hier machen.

ich denke die leute die eine antwort in der religion suchen, hane einfach angst vor dem tod.

z.B. Muslimen wir gesagt das wenn sie alles befolgen was im koran steht, bekommen sie alles was sie wollen und die jungfrauen etc.
ich hab viele bekannte die moslems sind, ich hab die mal gefrag was es für einen sinn mahct wenn ein mensch alles bekommt was er will und keine wünsche mehr hat.da wissen sie dann auch keine antwort drauf oder es kommt so was wie "naja dann haben wir ja alles" sag ich nur bullshit

ich finde das eher traurig. man muss sich vorstellen, dass man alles hat alles bekommt und nix dafür tun muss. langweile pur.

Wir sind dazu da, das wir probleme haben und sie versuchen zu lösen. ja wir sollen arbeiten gehen um eine bessere lebensqualität zu haben, ja wir bekommen kinder weil es für viel menschen eine erfühlung eines traumes ist.
ich könnte echt noch lange weiter schreiben aber es is doch shcon so spät

Zunge raus

ich bleib dabei, das jeder mensch seinen eigen sinn im leben hat großes Grinsen



Geschrieben von Bike am 04.11.2007 um 21:17:

 

Zitat:
Original von Loki Laufeyiarson

Es beginnt ganz klein: Sich mögen und sagen, das man so und niemals anders sein will. Das bedeutet nicht, dass man nicht flucht und heult und tobt, sondern das es für einen selbst nicht länger verschiedene Seiten einer Medaille sind, sondern eine. Es sind viele Türen, die sich öffnen, wenn man aufhört zu suchen und anfängt zu finden. Warten ist nicht gut, das ist wahr, denn wer wartet, der rostet irgendwann noch und schläft ein und träumt von all den schönen Dingen, die er begehrt. großes Grinsen

Loki


Exakt. Das ist es auf den Punkt gebracht. Schöner und präziser hätte ich das nicht sagen können. Denn wenn du dich selbst nicht magst, wie willst du dann andere mögen und akzeptieren?

Der Sinn in meinem Leben ist folgender Satz:

Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort und tue genau das Richtige.

LG
Bike



Geschrieben von Zahnfee am 04.11.2007 um 22:04:

 

Zitat:
Original von Bike

Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort und tue genau das Richtige.


Ich tu auch ganz oft das Falsche Augen rollen Find ich ncht weiter schlimm, wenn man den Fehler erkennt - machen darf man sie ja. Nur man sollte halt versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.



Geschrieben von Sebi am 04.11.2007 um 22:17:

 

Mein Motto ist "Von nichts kommt nichts" smile

Und mein Sinn des Lebens ist, so viel zu erreichen wie es nur geht. Lernen ohne ende denn man kann nie genug wissen fröhlich



Geschrieben von Gruselkind am 09.11.2007 um 11:18:

 

Ich hatte ja die Frage gestellt, weil mich eure Meinung interessiert hat, nun will ich auch mal meine darüber äußern.

Ich denke, jeder hier kommt mit einer bestimmten Aufgabe zur Welt, einer Berufung, die man eben nicht auf den ersten Blick erkennt.
Einfach leben, arbeiten, glücklich sein, ist das alles? Kann ich nicht glauben.

Warum lernen wir? Man kann natürlich sagen, um unser Leben zu meistern. Aber wir sind ja von Natur aus neugierig, lernen auch Dinge, die wir vorraussichtlich nie im Leben benötigen, suchen Antworten auf Fragen, welche uns nicht wirklich (materiell) weiterbringen.

Lernen wir für das nächste Leben? Ist es nicht so, dass wir immer wieder bei Null anfangen müssen, unser Wissen aufzubauen, warum musste ich mich in diesem Leben wieder die höhere Mathematik in mich hineintrichtern, wenn ich das schon in eventuell vergangenen Leben getan habe?

Ich denke, da ist mehr dahinter, manche Menschen tun plötzlich spontan etwas, was sie vorher nicht für möglich gehalten hätten. Betrachtet man sich die Lebensläufe verschiedener berühmter Leute, dann stellt man fest, dass sie oftmals einen ganz anderen Werdegang angestrebt haben als sie später eingeschlagen haben. Berufung?

Sollten wir doch auf unsere Intuitionen hören, aktiv an der Gestaltung dieser Welt teilnehmen, als einfach so in den Tag hineinleben?

LG. Gruselkind



Geschrieben von Bike am 09.11.2007 um 11:31:

 

Einfach so in den Tag hineinleben. Das tun viele Menschen einfach so. Aber, wenn du diese Menschen dazu befragst, sehen diese das ganz anders. Entweder sehen sie einen Sinn in dem, was sie tun (eben einfach so hineinleben) oder es ist ihnen gar nicht bewußt, dass sie es tun.
Oder kennst du irgend jemanden, der von sich selbst behaupten würde, einfach so in den Tag hinein zu leben? OK, alle paar Monate mal EIN Tag, in den man hineinlebt, das muss sein. Aber der "gemeine Müßiggänger" wird den Teufel tun und das auch noch zugeben.
Irgend ein großer Mensch hat mal gesagt: "Nur der arbeitende Mensch zählt". Aber was zählt zur Arbeit? Nur dein Job, für den du bezahlt wirst? Oder auch die Seelsorge, die du gibst, wenn du mit deiner alten Nachbarin ein Schwätzchen hältst? Oder wenn du hilfsbereit auf die Kinder deiner Bekannten aupasst, damit diese in Ruhe etwas Wichtiges erledigen kann?
Wir bewirken mit unserem Tun oder auch mit unserem Nichtstun auf jeden Fall etwas in der Welt. Es ist also fast unumgänglich, an ihrer Gestaltung teilzunehmen.

Just my two pence
Bike



Geschrieben von Bike am 05.02.2010 um 06:23:

 

Da wir ja jetzt aktuell einen neuen User haben, der dieses Thema angeschnitten hatte, habe ich mir das Ganze hier nochmal durchgelesen.

Es ist ja nun einige Zeit her, dass diese Diskussion gelaufen ist und wir haben unser Leben in der Zwischenzeit mit "Sinn" gefüllt. Und mit "Sein".

Ich schrieb damals den Leitsatz "Ich bin zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und tue genau das Richtige."

Dieser Satz gilt für mich noch immer. Jedoch würde ich aus heutiger Sicht mit weniger Worten dafür auskommen: "ich bin". In diesen zwei Worten steckt für mich alles, was zum Sinn des Lebens gehört. Über diese zwei Worte könnte ich einen Aufsatz, ja sogar ein Buch schreiben.

Sich auf das Wesentliche beschränken: das habe ich in den beiden vergangenen Jahren gelernt.

Denn: "Learn something new every day" gehört nach wie vor für mich einfach dazu. Ohne Lernen geht es nicht.

Liebe Grüße
Bike



Geschrieben von Odin85 am 05.02.2010 um 19:25:

 

Der Sinn des Lebens scheint in erster
hinsicht recht simpel zu sein.

Man wird geboren und man stibt.

Nur was macht man zwischen Geburt und Tod?
Richtig! Man lernt und erlangt Wissen!
Zwar nit jeder das selbe aber das ganze Leben ist ein einziger Lernvorgang,wie Bike schon schrieb.

Der Sinn des Lebens sieht für mich mittlerweile so aus,das ich für jüngere Menschen wie ein Mentor agiere und ihnen das wissen vermittel was sie brauchen um es wiederum an andere weiter geben zu können.Und ich unterrichte gerne junge Leute und helf ihnen bei fragen so gut es geht.

Wäre damals das Wissen der Älteren nit an die Jüngeren weitergegeben worden würden wir wohl noch in Höhlen hausen! Augenzwinkern

War jetz mal so mein Senf zu dem Thema^^

LG Odin großes Grinsen



Geschrieben von Maggy am 05.02.2010 um 20:51:

 

Hi @ll,

ich denke auch, dass wir mit Lernaufgaben zur Welt kommen und mit den Erfahrungen und Erkenntnissen, die wir machen, dann wieder diese Welt verlassen, um dann in das Nächste einzutauchen......nachdem wir "oben" uns für unsere nächsten Aufgaben bereit machen oder die Aufgaben nochmals wiederholen, die wir uns als Ziel gesetzt aber nicht geschafft haben.

Zu den wichtigtigen Themen zähle ich allgemein gesehen nun ganz spontan:

Lieben, sich selbst und andere ohne Bedingungen daran zu knüpfen.
Gefühle wahrnehmen und durchleben
Das Leben mit Leichtigkeit und Spass zu nehmen.
Vergeben
Loslassen können
Lernen und Lehren
Vertrauen

Liebe Grüße
Maggy



Geschrieben von se0n am 18.03.2011 um 18:33:

 

Bei dieser Frage scheint mir die Person Viktor Frankl erwähnenswert.

Herr Frankl war ein österreichischer Neurologe und Psychiater, der schon früh die Sinnfrage in das Zentrum seiner Arbeiten, unter anderem der Suizidprävention, stellte. Nach seiner Gefangenschaft in mehreren Konzentrationslagern begründete er die Logotherapie / Existenzanalyse (logos = Sinn), und stellte die Suche nach dem Sinn in den Zusammenhang psychischer Störungen. Sämtliche Literatur ist empfehlenswert!

Ich persönlich denke, dass jeder Sinn, so wie jedes Leben, individuell ist. Die eine Person sieht ihre Aufgabe in einer vorbildlichen Ehe, die andere widmet sich ganz der wissenschaftlichen Forschung. Ein Krebspatient sieht eventuell den Sinn darin, in Würde seinen letzten Weg anzutreten, etc.



Geschrieben von Osayioniwabo am 19.03.2011 um 16:40:

 

Ich denke auch, dass der 'Sinn des Lebens' vom Individuum abhängt. Manche sehen es als Sinn des Lebens, Mutter zu werden und Kinder großzuziehen, andere wollen so viel Wissen wie möglich erlangen, wieder andere wollen in der Welt unvergessen bleiben etc...
Letztendlich denke ich, dass es keinen wahren Sinn des Lebens gibt, außer eben die Tatsache, dass wir alle eines Tage sterben werden, egal wie erfolgreich wir zu Lebzeiten waren und dass wir alle irgendwann vergessen werden, spätestens dann, wenn es niemanden merh gibt, der sich an uns erinnern könnte. Eigentlich kein sehr angenehmer Gedanke, aber es bleibt eben nichts für die Ewigkeit (zumindest auf unsere irdischen Verhältnisse bezogen, was danach kommt, weiß schließlich niemand...).
Für mich ist also der Sinn des Lebens, schlichtweg das Beste draus zu machen, solange ich hier bin, egal, was genau dieses 'Beste' nun sein wird und egal, ob ich dadurch unvergessen bleibe oder nicht.



Geschrieben von Moloch am 09.04.2011 um 19:16:

 

Eine sehr angehneme Frage zum Diskutieren , aber eine sehr schwere Frage zum Nachdenken.
Meiner Meinung nach ist es so , das der Sinn des Lebens darin besteht, wie glücklich der Mensch doch sein kann und wofür der Mensch lebt.
Und genau dies ist es Streitpunit über den Sinn des Lebens , denn ab wann ist ein Mensch glücklich ?
Der Sinn des Lebens beginnt mit der Geburt und endet nie , denn für viele Menschen ist es das der Mensch für den Mensch ein Sinn ist...!

Sinnesbilder ? Sinnesanstösse ? was ist der wahre Sinn.
Ich sage eine Sache der Definition, und zwar der eigenen !

LG moloch


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